Vitamin D – warum es besonders im Winter wichtig ist

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Vitamin D Schriftzug aus Steinen am Strand
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Sonnenlicht macht gesund! Das durch die Sonne gewonnene Vitamin D stärkt nicht nur unsere Körper, sondern auch den Geist. Dass viele Menschen ausgerechnet bei diesem Vitamin einen Mangel aufweisen, kann schwerwiegende Folgen haben.

Warum Vitamin D so wichtig ist

Die Vitamin-D-Bildung übernimmt der Körper zu einem Großteil selbst. Fast 90% der nötigen Menge wird durch das Sonnenlicht über die Haut aufgenommen. Zahlreiche medizinische Studien haben ergeben, dass Vitamin D eine enorm wichtige Schlüsselfunktion bei der Gesundheit des Körpers hat. Es senkt das Risiko von Infekten, beugt Knochenerkrankungen vor, kann einen Krebswachstum reduzieren und sorgt nicht zuletzt auch für unser psychisches Wohlbefinden.

Ein Mangel an Vitamin D kann unter anderem folgende Symptome und Folgen haben:

  • Leistungsschwäche und Müdigkeit
  • Erhöhte Gefahr von Knochenbrüchen
  • Immunschwäche und erhöhte Infektanfälligkeit
  • Diabetes Mellitus
  • Muskelschwäche und Krämpfe
  • Depressionen

In welchen Lebensmitteln steckt Vitamin D?

Anders als die meisten Vitamine, steckt Vitamin D zu großen Mengen nur in wenigen Lebensmitteln. Darum lässt sich ein etwaiger Mangel nur bedingt über eine generell ausgewogene Ernährung ausgleichen. Die Lebensmittel mit relativ hohem Vitamin D Gehalt müssen ganz bewusst auf den Speiseplan genommen werden. Früher wurde bei Mangelerscheinungen Lebertran verabreicht. Es gibt aber auch deutlich schmackhaftere Alternativen. So steht eine hohe Dosierung an Vitamin D in Fischen wie Aal und Hering. Auch rund vier Eigelb – egal ob als weiche Frühstückseier oder zum Omelette verarbeitet – decken den Tagesbedarf ab. Weitere Lieferanten sind Austern, Lachs, manche Käsesorten wie Gouda, Steinpilze und Avocados. Doch egal welches Lebensmittel auf den Tisch kommt, keines kann die Aufnahme durch die Sonne wirklich ersetzen. Bei Mangelerscheinungen ist eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D Präparaten daher fast immer zwingend notwendig. Diese sollte in Absprache mit dem Arzt erfolgen.

Die Winterdepression und besondere Risikogruppen für den Mangel

Ein Vitamin D Mangel im Winter kann alle betreffen. In Nord- und Mitteleuropa ist die Sonnenstrahlung in den kalten Monaten zu schwach, um den Menschen mit der nötigen Menge an Vitamin D zu versorgen. Das Ergebnis ist häufig eine typische Winterdepression. Man fühlt sich schlapp, antriebslos und melancholisch. Helfen kann zwischen November und März tatsächlich auch der Besuch in einem Solarium. Hier gilt es aber, in Maßen vorzugehen, um die Gesundheit der Haut nicht aufs Spiel zu setzen.

Eine ganz besondere Risikogruppe für Vitamin D Mangel stellen Menschen dar, die sich vegan ernähren. Vitamin D kommt fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Wer auf Fisch und Eier verzichtet, sollte unbedingt Nahrungsergänzungsmittel in seinen Alltag einbauen, um die eigene Gesundheit nicht zu gefährden. Einige Anbieter von Vitamin D Präparaten stellen auch speziell für die Bedürfnisse von Veganern entwickelte Produkte her.

Den Winter gesund genießen

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Wer sich häufig müde oder schwach fühlt, sollte sich beim Arzt auf Mangelerscheinungen testen lassen. Es sind oft die ersten Anzeichen für ein nicht erfülltes Bedürfnis des Körpers. Schon mit ein bis zwei Kapseln eines Vitamin D Präparats täglich lässt sich der Mangel im Nu ausgleichen. Schlechte Laune, Traurigkeit und ständiges Erkranken im Winter gehören dann der Vergangenheit an. Die Wintermonate können endlich rundum genossen werden.

Titelbild: ©iStock.com – ratmaner

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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