So fühlt sich die ganze Familie Zuhause sicher

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Einbrecher knackt Gartentür
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Die Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist ein wichtiges Thema, das umso wichtiger ist, wenn es um die Sicherheit Ihrer Familie geht. Statistisch betrachtet, passieren die meisten Unfälle jedes Jahr im Haushalt. Dazu kommt die Gefahr von Einbrüchen, die in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen ist. Was können Sie tun, damit sich Ihre ganze Familie Zuhause sicher fühlen kann?

Gefahren gibt es überall

Vielleicht ist das Verletzungsrisiko im Haushalt deswegen so groß, weil man sich zuhause eigentlich sicher fühlt und über potentielle Gefahren daher weniger nachdenkt. Doch wenn erst einmal etwas Schlimmeres geschehen ist, ist dieses Sicherheitsgefühl leider sehr schnell weg. Mitunter fast unwiederbringlich, wenn Sie Opfer eines Einbruchs geworden sind.
Aus diesem Grund sollten Sie erst gar nicht leichtsinnig werden und die Gefahrenstellen in Ihrem Haus erkennen und rechtzeitig beseitigen. Eltern tun dies normalerweise automatisch, sobald das erste Kind da ist. Doch selbst sie werden beim zweiten Kind manchmal nachlässig, weil es mit dem ersten so gut geklappt hat.

Video: Fakten zur Gefahrenzone Haus:

Wichtige Tipps für mehr Sicherheit im Haushalt:

1. Machen Sie Ihre Treppen sicher: Geländer, ausreichende Beleuchtung und rutschfester Untergrund sind wichtig.
2. Nicht mit dem Feuer spielen: Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen und bewahren Sie Streichhölzer, Feuerzeug, etc. für Kinder unzugänglich auf.
3. Steckdosen sichern: Ab dem Krabbelalter erkunden Kinder das ganze Haus und machen auch nicht vor Steckdosen halt. Kindersicherungen schützen vor dieser Gefahrenquelle.
4. Gesundheitsschädliche Substanzen wie Reiniger, Chemikalien und Medikamente immer verschlossen aufbewahren.
5. Das gleiche gilt für scharfe Gegenstände wie Messer, Schere und Werkzeug. Hier sollten Sie nicht nur Ihre Kinder schützen, sondern bei der Benutzung selbst sehr vorsichtig sein.
6. Kabel immer an der Wand verlegen und mit Sockelleisten befestigen. So werden sie nicht zur Stolperfalle.
7. Sturzgefahr Leiter: Nicht nur Kinder sollten niemals alleine auf eine Leiter steigen. Räumen Sie diese am besten aus dem Weg, sobald Sie sie nicht mehr benutzen.
8. Verletzungsrisiko spitze Kanten: Am besten Möbel mit runden Ecken kaufen oder speziellen Kantenschutz verwenden.

Dies sind nur ein paar Empfehlungen, wie man für Sicherheit sorgen kann. Abhängig von der Beschaffenheit Ihres Zuhauses und Ihrer Lebensgewohnheiten können jedoch weitere Gefahrenquellen (zum Beispiel im Garten) existieren. Seien Sie daher immer vorsichtig und denken Sie über mögliche Risiken nach.

Das Haus vor Fremden schützen

Für die Sicherheit Ihrer Familie ist die Vermeidung von Gefahren im Haus nur ein Aspekt. Darüber hinaus sollten Sie Ihr Zuhause auch von außen schützen. Beginnen sollten Sie bei der Außenbeleuchtung, denn diese ist wichtig, damit Sie sicher ins Haus gelangen, wenn es dunkel ist. Darüber hinaus nützt eine helle Beleuchtung als Abschreckung von Einbrechern.

Sichern Sie auch Nebeneingangs- und Kellertüren mit Leuchten und Bewegungsmeldern. Als weitere Abschreckung kann eine Videokamera dienen. Diese überwacht zudem den Eingangsbereich und zeigt Ihnen, wer vor der Tür steht. Gerade wenn Sie in einer einbruchgefährdeten Gegend wohnen, ist die Investition in eine Alarmanlage, zum Beispiel von Lupus-Electronics, sinnvoll. Auch sie hat eine abschreckende Wirkung, spätestens wenn sie ausgelöst wird.

Wer das Haus verlässt, sollte außerdem alle Fenster und Türen verriegeln und die Haustür immer zweimal abschließen. Bei längerer Abwesenheit, zum Beispiel Urlaub, sollten Sie Anwesenheit vortäuschen, indem Nachbar oder Verwandter die Post aus dem Briefkasten holt und die Rollläden betätigt. Hierfür können Sie auch ein elektronisches System mit Zeitschaltuhr installieren lassen. Mit diesen Maßnahmen können Sie sich sicher fühlen und Ihre Familie wird es Ihnen gleich tun.

Ebenfalls interessant: Hausnotruf – für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Bildquelle: ©iStock.com/BrianAJackson

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Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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