Schwangerschaftsanzeichen – Erste Anzeichen erkennen

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Anzeichen für eine schwangerschaft
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Geplant oder nicht – viele Frauen, die ein Kind erwarten, bemerken die ersten Schwangerschaftsanzeichen nicht. Dabei ist es im Grunde ganz einfach, denn der Körper sendet eindeutige Merkmale, die auf den neuen Lebensprozess hinweisen. In der Tat, manchmal spielt der Organismus der Frau einen Streich, doch die Schwangerschaftssymptome sind letztendlich auch ein Schutz für das Ungeborene.

Allgemeines Unwohlsein und Übelkeit – an Schwangerschaftssymptome denken

Sensible Frauen verspüren teilweise schon wenige Tage nach der Befruchtung ein ungewöhnliches Unwohlsein, Übelkeit, Erbrechen und Spannungsgefühl in der Brust. Plötzlich fühlen sie sich im Laufe des Tages oder bereits am frühen Abend müde und möchten sofort schlafen. Diese Schwangerschaftsanzeichen sind Schutzmaßnahmen des Organismus, um das befruchtete Ei zu schützen und vor Überanstrengung der werdenden Mutter zu bewahren. Diese sehr frühen Symptome treten häufig noch vor dem Ausbleiben der Regel auf. Viele Symptome sind uns gar nicht bewusst, eine Übersicht und Deutung dieser kann uns ein Schwangerschaftsratgeber wie z.B. “Das große Buch der Schwangerschaft*” bieten.

 

Die Temperaturmethode, ein erstes Anzeichen

Frauen, die mit der Temperaturmethode eine Schwangerschaft verhindern oder erreichen wollen, erkennen hier ebenfalls sehr früh die Hinweise einer Schwangerschaft. In der Regel sinkt die Körpertemperatur kurz vor der monatlichen Blutung ein wenig ab. Im Falle einer Schwangerschaft bleibt die Temperatur hoch.

Messung der Körpertemperatur sehr ungenau

Als sehr verlässlich kann die Körpertemperatur nicht bezeichnet werden, denn auch der Organismus hat Unregelmäßigkeiten oder es steht eine Erkältung an. Möglich ist auch eine Entzündung, die äußerlich nicht sichtbar ist. Mit der Temperaturmethode sollten also immer auch weitere Schwangerschaftssymptome beobachtet werden.

Video: Frühe Anzeichen einer Schwangerschaft

Ich muss schon wieder auf die Toilette!

Mit der hormonellen Umstellung tritt plötzlich ein häufiger Harndrang auf. Plötzlich wachen Frauen in der Nacht auf und müssen dringend zur Toilette. Wer in der Regel immer durchschläft, sollte insbesondere auf dieses unscheinbare Anzeichen einer Schwangerschaft achten. Der Körper verändert sich langsam und in kleinsten Schritten. Die Brustwarzen vergrößern sich, die Brustwarzenhöfe verfärben sich dunkel und insgesamt ist die Brust bei Berührung sehr empfindlich.

Hier sind es oft sogar die Männer, die die Veränderung als Schwangerschaftsanzeichen beim Liebesspiel wahrnehmen! Alternativ zwickt und zwackt ab den ersten Tagen vielleicht auch der BH oder hinterlässt ein unangenehmes Gefühl. Spätestens ab dem Zeitpunkt, wenn der BH zu klein geworden ist und die Brüste sich verändert haben, sollte an eine Schwangerschaft gedacht werden.

Schwangerschaftsanzeichen – Der Körper spielt verrückt

Doch nur auf das Ausbleiben der Monatsblutung und einer Veränderung der Brust zu setzen, reicht bei Weitem nicht aus. Insgesamt ist es die Gesamtheit der körperlichen Veränderung, die als Schwangerschaftssymptome gewertet werden können. Gerade für Frauen, die noch kein Kind geboren haben, ist es nicht leicht, die Zeichen des Körpers zu erkennen.

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Ein ganz typisches Anzeichen ist das Wärmegefühl in den Händen, den Armen sowie den Füßen. Meist beginnt es, bevor die Periode ausbleibt. Dieses Gefühl hat seine Berechtigung. Denn vom Zeitpunkt der Befruchtung strömt mehr Blut in den Gefäßen. Die plötzliche Wärme in Armen und Beinen ist also weder Einbildung noch Krankheit, sondern nur eines von mehreren fast sicheren Anzeichen für eine Schwangerschaft.

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Den eigenen Körper gut kennen und Schwangerschaftssymptome deuten

Wer seinen Körper kennt und auf Veränderungen achtet, wird schnell Schwangerschaftsanzeichen bemerken. Nicht zuletzt und sehr oft beobachtet, ist der wechselnde Appetit auf ungewöhnliche Speisen ein gutes, wenn auch nicht sicheres Symptom für eine Schwangerschaft. Sobald eine Eizelle befruchtet ist, benötigt der Körper mehr Vitamine und Mineralien als gewöhnlich. Hier sei vor allem auch Eisen genannt, das einen unstillbaren Appetit auf Fleisch auslösen kann.

Das bekanntliche Ausbleiben der Periode kann eine Schwangerschaftsanzeichen sein, bedeutet jedoch noch längst nicht, dass Sie auch mit Sicherheit schwanger sind. Die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft erhöht sich, je mehr typische Symptome im Zusammenspiel miteinander auftauchen. Doch was sind eindeutige Schwangerschaftszeichen neben dem Ausbleiben der Periode?

Checkliste: Schwangerschaftsanzeichen

Folgende Checkliste soll die häufigsten Symptome auf den ersten Blick veranschaulichen. Zu beachten ist dabei: wenn mehrere Symptome auftreten, erhöht sich die Chance auf eine Befruchtung. Nutzen Sie den Schwangerschaftsrechner um Ihre Schnwagerschaftswochen online zu ermitteln. Einzelne Symptome hängen oft auch mit anderen Rahmenbedingungen zusammen.

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Die körperlichen Anzeichen für eine Schwangerschaft

In den ersten Wochen der Schwangerschaft stellen sich die verschiedensten Symptome ein, die allesamt ernstzunehmende Anzeichen einer Schwangerschaft sein können. Das bekannteste Anzeichen neben dem Ausbleiben der Periode – was auch auf einen unregelmäßigen Zyklus, Stress oder Untergewicht zurückgeführt werden kann – ist wohl die morgendliche Übelkeit, die vor allem in den ersten drei Schwangerschaftswochen auftritt. Häufig geht diese auch mit Erbrechen einher und zieht sich über den ganzen Tag.

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Bauchkrämpfe, Blähungen und Schwindelgefühle

Daneben können auch Bauchkrämpfe, Blähungen und Schwindelgefühle auftreten. In manchen Fällen können Schwangere auch eine sogenannte Einnistungsblutung bei sich beobachten. Diese können Sie eigentlich gut von Ihrer Periode unterschieden – ist die Einnistungsblutung doch nur von kurzer Dauer.

Des Weiteren treten bei einer Schwangerschaft auch oft: Sodbrennen, Appetitstörungen, Heißhungerattacken auf ungewöhnliche Lebensmittelkombinationen, ein häufiger Harndrang, eine hohe Basaltemperatur über mehr als 18 Tage, ein verändertes Geruchs- und Geschmacksempfinden, ein Wärmegefühl im Körper, ein unangenehmes Ziehen in den Brüsten sowie eine Verdunklung und Anschwellung der Brustwarzen auf.

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Psychische Anzeichen aufgrund der hormonellen Umstellung

Doch eine Schwangerschaft zeigt nicht nur körperliche Symptome. Wenn Sie Müdigkeit und ein erhöhtes Schlafbedürfnis bei sich feststellen, so wundern Sie sich nicht. Die Müdigkeit kommt von dem Progesteron, was bei einer Schwangerschaft vermehrt produziert wird. Ein anderes bekanntes psychisches Anzeichen sind auch die ständigen
Stimmungsschwankungen
denen die Schwangeren unterlegen sind. Zudem tritt auch oft ein Widerwille gegen Zigaretten und Alkohol auf.

Hier geht es zum Schwangerschaftsrechner – Schwangerschaftswochen einfach online berechnen!

Aufgrund der hormonellen Umstellung des Körpers – zugunsten des Kindes und der Mutter – sollte grundsätzlich nicht gegen Schwangerschaftsanzeichen in Form von Tabletten oder ähnlichem vorgegangen werden. Alle Schwangerschaftsanzeichen haben ihren Grund und damit ihre Berechtigung. Mit einer ausgewogenen, frischen Ernährung und einer gesunden Lebensführung können jedoch manche Beschwerden während der Schwangerschaft vorgebeugt werden.

Zahlreiche Anzeichen für eine Schwangerschaft

Ob Müdigkeit, morgendliche Übelkeit, Heißhungerattacken, Spannungsgefühle in den Brüsten, Stimmungsschwankungen oder Blähungen – Schwangerschaftsanzeichen gestalten sich vielfältig und nicht immer kann aufgrund eines Schwangerschaftssymptoms von einer Schwangerschaft ausgegangen werden. Wirkliche Klarheit bringt letzten Endes nur ein Besuch beim Frauenarzt, ein Schwangerschaftstest oder lediglich Abwarten bis der Bauch eine kugelrunde Form annimmt.

Artikelserie: Alle Schwangerschaftswochen im Überblick.
Bildquelle: detailblick – Fotolia

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Titelbild: © Alena Root – shutterstock.com
Bild kranke Frau: © Piotr Marcinski – shutterstock.com
Bild Bauch: © Phil Jones – shutterstock.com

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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