Schwangerschaftsbeschwerden: Tipps zur Linderung

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Schwangere Frau Sport
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Die meisten Frauen leiden während der Schwangerschaft unter mehr oder weniger starken Beschwerden. In erster Linie kommen diese durch die erfolgte Hormonumstellung. Keine Frau muss diese hinnehmen, denn es gibt einige Methoden, um die Beschwerden zu lindern. Auf gar keinen Fall darf die Schwangere leichtfertig Medikamente einsetzen, da diese das Kind schädigen könnten.

Übelkeit – das häufigste Problem in der Schwangerschaft

Bei vielen Frauen kommt es vor allem in dem ersten Drittel der Schwangerschaft zu Übelkeit und Erbrechen. Diese tritt zu jeder Tageszeit auf, also nicht nur am Morgen. Die Übelkeit entsteht durch die hormonelle Umstellung des Körpers. Nach drei Monaten ist die Umstellung beendet und so verschwinden nach dieser Zeit die Beschwerden. Schwangere können diese Übelkeit zwar nicht verhindern, aber abmildern.

Folgende Methoden haben sich bewährt: Besser viele kleine Mahlzeiten essen. So ist der Magen niemals vollständig leer. Durch die Nahrungsaufnahme geht die Übelkeit in der Regel zurück. Kräutertee (z. B. Ingwer) hilft in vielen Fällen gegen die Beschwerden. Wenn die Übelkeit in erster Linie am Morgen auftritt, ist es sinnvoll Kekse oder Cracker auf dem Nachtisch zu deponieren. So kann die Schwangere sofort nach dem Aufwachen eine Kleinigkeit zu sich nehmen.

Rückenschmerzen durch gezielte Gymnastik abmildern

Durch das ungewohnte Gewicht des ungeborenen Kindes in der Schwangerschaft entstehen Rückenschmerzen. Das ist aber nicht der einzige Grund, denn durch die Schwangerschaftshormone lockern sich die Bänder und die Knochen verlieren an Festigkeit. Hinzu kommt, dass sich der Schwerpunkt des Körpers verlagert, was zu einem Hohlkreuz führt.

Video: Hilfe bei Beschwerden in der Schwangerschaft

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Durch gezielte Gymnastik lassen sich vor allem die Muskeln stärken, die während der Schwangerschaft besonders belastet sind. Nicht nur Gymnastik, auch sportliche Betätigung hilft gegen Rückenschmerzen. Besonders Schwimmen ist eine gute Methode den Körper zu entlasten. Durch den Auftrieb im Wasser spielt das Gewicht keine Rolle mehr und die Frau kann sich entspannen. In den letzten Wochen der Schwangerschaft ist es sinnvoll, sich rücklings auf das Wasser zu legen. Wer nicht regelmäßig ins Hallenbad gehen will oder kann, der kann seinen Rücken auch in der heimischen Badewanne entspannen.

Die Gefühle in der Achterbahn

Auch am veränderten Gefühlsleben sind die Hormone zum größten Teil verantwortlich. Viele Frauen grübeln darüber hinaus über die neue Lebenssituation nach und haben oft Angst, diesen nicht gewachsen zu sein. Oft hilft ein vertrauensvolles Gespräch mit der Hebamme, vor allem wenn es um Zukunfts- oder Versagensängste geht. Hilfreich können homöopathische Arzneimittel sein.

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Schlafprobleme

Viele Frauen finden vor allem am Ende der Schwangerschaft nicht in den Schlaf. Daran sind einerseits Gefühlsschwankungen Schuld, andererseits die schlechtere Schlafposition. Mit einem Stillkissen lässt sich die Schlafposition verbessern. Leichte Mahlzeiten am Abend und eine Tasse guter Kräutertee fördern ebenso den Schlaf.

Schwangere Frau BettBeschwerden als Teil der Schwangerschaft akzeptieren

Mit ein paar einfachen Mitteln lassen sich die Beschwerden in der Schwangerschaft lindern, ganz vergehen sie meistens nicht. Wer schwanger ist oder eine Schwangerschaft plant, der sollte sich darauf einstellen und die auftretenden Probleme als Teil eines natürlichen Vorgangs ansehen. Bei leichten Beschwerden ist eine Selbstmedikation oder eine Behandlung durch die Hebamme sinnvoll. Bei zu massiven Beschwerden ist der Gang zum Arzt sinnvoll. Dieser hat die Kompetenz zu entscheiden, welche Medikamente in der Schwangerschaft einen Nutzen bringen, ohne die Gesundheit des ungeborenen Kindes zu gefährden.

Titelbild: © istock.com – evgenyatamanenko
Textbild: © istock.com – shironosov

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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