Mit dem Auto ab in den Urlaub

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Es gibt viele Arten zu reisen, und alle haben ihre Vor- und Nachteile. Während es vor einigen Jahrzehnten noch normal war, mit dem eigenen Auto in den Urlaub zu fahren, verreisen Menschen heutzutage häufig mit Zug, Flugzeug oder per Schiff. Kreuzfahrten sind für die Mittelschicht bezahlbar geworden, Segeltörns können ebenso gebucht werden wie die Busreise. Reisen ist vielfältig, so mancher ist gar mit Fahrrad, Motorrad oder zu Pferd unterwegs.

Vorteile des eigenen Wagens

Zugegeben: Mit dem Auto wird die Fahrt in den Urlaub spätestens dann schwierig, wenn eine Flugreise involviert ist. In diesem Fall muss der eigene Wagen wohl oder übel zu Hause bleiben. Wer dagegen mit Zug, Fähre oder Schiff einen Teil des Wegs zurücklegt, kann das Auto meist mitnehmen.

Das hat Vorteile: Wer am Urlaubsort den eigenen Wagen zur Verfügung hat, kann sich auch ohne Kenntnisse der Landessprache und der landesüblichen öffentlichen Verkehrsmittel relativ frei bewegen. Das eigene Auto lässt sich komfortabel beladen und bepacken, so dass auch hinsichtlich des Gepäcks nur wenig Einschränkungen bestehen.

Professionell beladen: Der Sicherheit wegen

Einfach nur alles an Gepäck in den Kofferraum stopfen, die Klappe zuwerfen und losfahren ist natürlich eine denkbar schlechte Idee. Das fachgerechte Beladen eines Autos erfordert schon etwas mehr. Große und schwere Gepäckstücke sollten beispielsweise immer zuerst und möglichst tiefliegend geladen werden.

Darauf können unempfindliche Gepäckstücke mittlere Größe und Gewichts. Alles, was etwas kleiner ist, kommt obendrauf, ordentlich in Kisten oder Taschen verpackt. Und dann wird die Ladung gesichert:

  • Im Kofferraum wie auch im Passagierraum sollte Gepäck grundsätzlich mit einer Decke oder einer schweren Jacke abgedeckt werden, damit es im Fall einer Vollbremsung nicht herumfliegt.
  • Wenn möglich, sollten alle Gepäckstücke mit Spanngurten oder Netzen befestigt werden, aus dem gleichen Grund.
  • Wer Dachträger auf dem Wagen hat, kann die für eine Dachbox nutzen. Bitte unbedingt die Geschwindigkeitsempfehlungen der Hersteller beachten! Eine gesetzlich vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit gibt es in Deutschland nicht.
  • Fahrräder müssen auf einem speziellen Fahrradträger befestigt werden. Der kann auf den Dachträger befestigt werden, es gibt ihn aber auch für die Anhängerkupplung. Auch hier gilt für Deutschland keine Geschwindigkeitsbegrenzung, aber die Herstellerempfehlung, nicht schneller als 130 km/h zu fahren.

Video: How To? Mit dem Auto in den Urlaub | Gadgets für eine entspannte Fahrt

Inspektion im Vorfeld, Verkehrsregeln recherchieren

Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, muss sich im Vorfeld um einiges kümmern. Der Wagen sollte beispielsweise zur Inspektion gebracht werden, damit er wirklich urlaubsfit gemacht werden kann. Der Reifendruck muss überprüft werden, denn mit voller Beladung fährt sich der Wagen anders als im normalen Alltag.

Wer ins Ausland fährt, sollte sich mit den Verkehrsregeln des Urlaubslandes vertraut machen, so dass es keine bösen Überraschungen gibt. In den geografisch zu Europa gehörenden Ländern ist die KFZ-Haftpflichtversicherung gültig, wer weiter verreist, muss eine zusätzliche Versicherung abschließen.

Außerdem fällt in einigen europäischen Ländern für die Nutzung der Autobahn eine Gebühr an. Wo und wie die Maut zu entrichten ist, ob vor dem Urlaub eine Vignette gekauft werden muss, das sollte recherchiert werden.

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Checkliste anlegen und rechtzeitig planen

Eine längere Autoreise braucht doch einige Vorbereitung. Mit der spontanen Last-Minute Reise ist es da nicht weit her, zumindest nicht, wenn es mit der Familie ins Ausland gehen soll. Es lohnt, die Reise rechtzeitig zu planen und eine Checkliste mit Fristen und Daten anzulegen, so dass am Ende nichts vergessen wird. Tipps und Informationen geben die Autoclubs und Reisebüros.

Titelbild: © istock.com –  Nadezhda1906

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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