Meerblick Kampen – Wilde Inselschönheit im Norden Deutschlands

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Meerblick Kampen
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Die herrliche Insel Sylt ist immer eine Reise wert. Sei es im Sommer, wenn Tausende die Insel stürmen und sich trotzdem rund um die Nordfriesische Insel verteilen, oder im stürmischen Herbst, dessen wilde Winde und Sturmfluten Teile der Sylter Küste abreißen. Im Winter schließlich ist Sylt ruhiger und die Besucher haben große Küstenabschnitte ganz für sich alleine und genießen den steten Wind von der Nordsee bei ausgedehnten Strandspaziergängen. Im Frühling erwacht das florale Leben und die Vegetation auf den Dünen taucht Sylt in ein buntes Blütenmeer.

Wohin auf Sylt?

Start- und Angelpunkt der Nordfriesischen Insel ist Westerland. Hier kommen die Züge an, die ab Niebüll vom Festland über den eigens gebauten Hindenburgdamm schon seit über 100 Jahren durchs Watt fahren. Auf der kurzen Überfahrt riecht man die salzige Nordsee, blickt bei Ebbe über weite Wattflächen und sieht die Ostseite der langgezogenen Insel, die Richtung Festland weist.

Obwohl alle Besucher zunächst in Westerland ankommen und sich hier eine Reihe von Bars, Restaurants und Hotels an der schmucken Strandpromenade versammelt, zieht es die meisten Besucher doch gleich weiter. Der bekannteste und beliebteste Ort der Insel ist Kampen. Wie kein anderer Ort auf Sylt zieht Kampen die Inselgäste magisch an.

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Das liegt nicht nur am wundervollen Meerblick von Kampen und den weltbekannten Gastronomiebetrieben. Ganz in der Nähe findet sich das Rote Kliff. Das Meer hat sich hier in die Insel gefressen und beim Abbruch rote Erde freigelegt. Die Naturschönheiten rund um Kampen sind dennoch nicht der erste Grund, warum es die Besucher in Scharen hierher zieht. Kampen gilt als der Hotspot für die internationale Prominenz. Seit der Playboy Gunter Sachs hier regelmäßig in den 1970er Jahren mit seiner Entourage zu Gast war, hat sich der kleine Ort ganz auf die Reichen und Schönen eingestellt.

Wer in Kampen ankommt, wird zuerst durch den Strönwai gehen oder fahren. Der Strönwai hat den Beinamen Whiskeystraße, denn hier trifft sich alles was Rang und Namen hat. Ein Reigen teurer Autos fährt durch das schmale Gässchen, die berühmte Diskothek Pony residiert hier und diverse Luxusboutiquen bieten teure Markenmode, Schmuck und Uhren für die betuchte Kundschaft. Man trifft sich auf einen Kaffee oder auch Champagner im Gogärtchen und genießt es zu sehen und gesehen zu werden.

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Luxushotels und Ferienwohungen direkt am Strand

Kampen hat definitiv die höchste Promidichte Deutschlands. Wer das nötige Kleingeld übrig hat, residiert in den Luxushotels direkt im Ort. Aber auch ehrwürdige Reetdachhäuser und Ferienwohnungen sind in Kampen für den Aufenthalt buchbar.

Kampen Meerblick in der Sansibar genießen

Ob man nun direkt in Kampen residiert oder in einem der anderen pittoresken Inselorte wie Keitum, List oder im eher modernen Westerland, jeder Sylt-Besucher kommt während seines Aufenthaltes mindestens einmal nach Kampen. Im Sansibar, einst gestartet als kleiner Strandkiosk zusammengezimmert aus Brettern, heute ein Sterne Restaurant mit einem fantastischen Angebot, dass keine Wünsche offen lässt, hat man den besten Meerblick Kampens. Mit ein wenig Glück sieht man beim Aufenthalt ogar die ein oder andere Showgröße.

Urlaub auf Sylt für jeden Geldbeutel

Auch wenn sich in Kampen die Schickeria trifft, ist Platz genug für normale Urlauber und Touristen. Das Angebot der Unterkünfte reicht von der Pension, über Hotels bis zum Ferienhaus. In Westerland befindet sich zusätzlich auch ein Campingplatz für den naturnahen Urlaub in den Dünen von Sylt. Auf diese Weise wird der Geldbeutel geschont.

Wer auf Sylt schon alles entdeckt hat, kann Wattwanderungen unternehmen oder einen Rundflug über die Insel wagen. Von oben ergeben sich ganz neue Perspektiven auf die schöne Nordfriesische Insel. Zusätzlich punkten kann Sylt mit der Nähe zu Dänemark. Ab List gibt es regelmäßige Fährverbindungen zu dänischen Inseln, die nur einen Katzensprung entfernt sind.

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Bildquelle: 360b / Shutterstock.com

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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