Kraxe oder Tragerucksack? Wandern mit Baby im Vergleich!

0
Kraxe
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Bewertunge(n), Durchschnitt: 4,00 von 5)
Loading...

Ein Kind im Gepäck – eine buchstäblich “passende” Unterstützung beim Wandern ist da die so genannte Kraxe. Oder sollten Mami und Papi doch lieber auf den “guten, alten” Trägerrucksack zurückgreifen?

Ein Rucksack hat einiges zu bieten – an Vor- und Nachteilen

Die Vorteile, die ein Tragerucksack zu bieten hat, sind auf den ersten Blick durchaus überzeugend. Denn der ist quasi im Handumdrehen aufgeschnallt und fühlt sich sogleich sehr komfortabel und bequem an. Der Hüftgurt sowie die Riemen, mit denen beispielsweise auch der Rückenbereich reguliert werden kann, tragen ihr Übriges dazu bei, dass ein Tragerucksack ein gern gesehener Begleiter bei Wanderungen mit dem Nachwuchs hat. Wer einmal einen Rucksack verwendet hat, wird darüber hinaus gewiss auch einen positiven Eindruck von dem geringen Eigengewicht bekommen haben. Allesamt Faktoren also, die für sich sprechen, wenn es auf “große Wanderschaft” mit Frau und Kind geht.

Auf die Details kommt es an – ohne belastende Details

Sommers wie winters gleichermaßen erfreut es sich einer großen Beliebtheit, mit dem Partner und dem kleinen Nachwuchs ausgedehnte Spaziergänge oder Wanderungen zu unternehmen. Dass da mit Blick auf die Kraxe or allem an das Wohl des lieben Kleinen gedacht sein sollte, ist selbstverständlich. Und so sollten nach Möglichkeit ein Witterungsschutz, eine hervorragende Polsterung sowie Fußstützen und ein bewegliches Sitzteil integriert sein.

Mädchen Ratgeber
Auf diese Weise kann ein optimaler Halt des “Mitreisenden” gewährleistet werden. Allerdings ist es erfahrungsgemäß möglich, dass die perfekte Baby-Ausstattung bei der Kraxe früher oder später zu Lasten des Komforts des Trägers geht. “Ein bisschen Schwund ist immer”, heißt es zwar im Volksmund.

Ideal für Groß und Klein – selbst auf langen Wanderungen

Sowohl eine Kraxe, als auch ein Rucksack zeichnen sich durch Vor- und Nachteile aus. Sicherlich soll dabei das Wohl bzw. der Komfort des Kindes stets im Fokus des Interesses stehen. Was aber, wenn der Träger bedingt durch eine erstklassige Polsterung für das Kind, durch das Gestell oder die Fußstützen im Laufe der Wanderung mehr und mehr unter körperlichen Beeinträchtigungen zu leiden hat? Zwar sind die beliebten Transporthilfen in der Regel sehr leicht zu handhaben und bieten darüber hinaus jede Menge Platz für Windeln, die Wegzehrung, Regenkleidung und so weiter. Aber genau diese Vielfalt geht letztlich auch auf die Bandscheiben von Mutti oder Vati! Sofern sich im Zuge der Wanderung also erste Beschwerden einstellen, zum Beispiel Druckstellen, Abschürfungen an den Hüften oder gar Überlastung, so ist es in entlegeneren Gebieten erfahrungsgemäß besonders schwierig, rasch für Linderung zu sorgen.

Keine Kompromisse eingehen – einfache Alternativen sind gefragt

Während auf der einen Seite die anatomischen Gegebenheiten des Kleinen in vollem Umfang berücksichtigt werden, kann eine derartige Rücksichtnahme andererseits auch arg zu Lasten des Trägers gehen. Warum also nicht gleich zum schlichten Tragerucksack bzw. -tuch oder zur Fertigtragehilfe greifen? Das macht buchstäblich vieles leichter.

Video: Ich liebe meine Kraxe April 2011

Foto: © oneblink1 – Fotolia.com

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

Keine Kommentare