Kofferkauf für den Familienurlaub – Worauf Sie achten sollten

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Junge Familie mit ihrem Gepäck am Flughafen
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Während man das Auto zusätzlich mit Plastiktüten beladen kann, wenn nicht alles in den Koffer passt, kommt der Gepäckauswahl bei Flugreisen eine entscheidende Bedeutung zu. Woraus sollte beim Kofferkauf für den Familienurlaub geachtet werden?

Das richtige Material für den Koffer

Je größer eine Familie ist, desto größer müssen auch die Gepäckstücke sein. Auch die Reisedauer muss bei der Kofferwahl berücksichtigt werden. Gleich, ob es sich um einen Kurztrip oder den mehrwöchigen Familienurlaub handelt – in den Gepäckstücken muss viel verstaut werden können. Es gibt Koffer aus Hartplastik oder aus weichem flexiblem Plastik oder auch Leder. Hartschalenkoffer sind leicht zu reinigen und in ihnen ist das Reisegepäck während des Transports, aber auch bei Stürzen, optimal geschützt.

Koffer aus weicheren Materialien erlauben dafür, durch ihr flexibles Material jeden Millimeter als Stauraum zu nutzen. Einen Kompromiss stellt der Semi-Hartschalenkoffer dar. Ecken und Kanten sind aus hartem, schützenden Plastik, während das übrige Material weich und somit ermöglicht, den Innenraum besser auszunutzen.

Rollen am Koffer erleichtern das Reisen

Es gibt kaum etwas, das mehr Stress aufkommen lässt, als die Koffer vom Parkhaus oder Bahnhof im Flughafen zum Check-in schleppen zu müssen. Daher sollte bei der Anschaffung der Familienkoffer unbedingt darauf geachtet werden, dass jedes Gepäckstück Rollen hat. Selbst Kinder können ihren eigenen, kleinen Koffer auf diese Weise bequem transportieren. Es gibt Modelle mit zwei oder mit vier Rollen. Einen Koffer mit zwei Rollen kann man leicht hinter sich herziehen und auch einmal stehen lassen. Viele Onlineshops bieten eine große Auswahl an Koffern und Taschen in den unterschiedlichsten Größen bereits zu günstigen Preisen an.

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Koffer mit vier Rollen

Ein Koffer mit vier Rollen hingegen kann sich ganz leicht auf abschüssigem Untergrund davonmachen. Vier Rollen haben jedoch den unschlagbaren Vorteil, dass sich mit ihnen ein Koffer sehr schnell und flexible drehen lässt. Das ist besonders interessant, wenn eine Familie regelmäßig den Zug zum Flug benutzt.

Rolle ist nicht gleich Rolle. Daher sollte beim Kauf unbedingt auf die Qualität der Rollen geachtet werden. Der Koffer muss gut gestützt werden, aber sich trotzdem flexibel rollen lassen. Außerdem müssen die Rollen bruchsicher sein.

Video: Tipps zur Kofferauswahl

Zu große Koffer verursachen oft Aufpreise

Die Koffergröße richtet sich nach der Höhe. Zwischen 70 und 79 cm gilt ein Koffer als groß, die mittlere Größe ist bei 60 bis 69 cm angesiedelt und als kleiner Koffer zählt eine Abmessung von 50 bis 59 cm. Geachtet werden sollte auf die Breite. Manche Fluggesellschaften verlangen einen Zuschlag für Koffer, deren aus Länge, Breite und Höhe resultierendes Maß 158 cm überschreitet. Statt eines großen Koffers sollten besser mittelgroße gewählt werden. Ein Handkoffer oder Trolley kann zusätzlich mit an Bord genommen werden.

Hier kann ein Notfallset eingepackt werden, falls das Gepäck verloren geht, oder es können Windeln und Fläschchen transportiert werden, wenn ein Baby mitreist. Auch der Trolley darf ein bestimmtes Maß nicht überschreiten, am besten vorher bei der Fluggesellschaft nachfragen, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Das Gewicht des Koffers muss in die zulässige Gepäckmenge ebenfalls einkalkuliert werden. Die Freigepäckmenge unterscheidet sich je nach Fluggesellschaft und gebuchter Klasse und liegen in der Regel bei 20 bis 32 kg für eingechecktes Gepäck und 8 bis 10 kg für Handgepäck.

Bunte Koffer schrecken Langfinger ab

Auch die Kofferfarbe macht den Unterschied. Auf dem Gepäckband fallen ein neongrüner Koffer oder ein knallblauer Trolley mehr auf als die Gepäckstücke in klassischem Schwarz und Dunkelblau. Auch vor Langfingern schützen bunte Kofferfarben besser, denn Diebe bevorzugen unauffällige Gepäckstücke ohne Wiedererkennungswert. Außerdem werden die Kinder an farbenfrohen Koffern ihre Freude haben.
Titelbild: ©istock.com – Deklofenak

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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