Kinderfahrrad Test 2015: Die 5 besten Kinderfahrräder im Vergleich

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Fahrrad fahren lernen
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Das eigene Fahrrad erhöht den Aktionsradius eines Kindes enorm und macht den langweiligen Fußweg zum Kindergarten zu einer rasanten Ausfahrt mit hohem Spaßfaktor. Im Folgenden die aktuell fünf empfehlenswertesten Fahrräder für kleine Entdecker und Geschwindigkeitsliebhaber.

1. Cube Kid 200

Soll auch abseits befestigter Pfade die Welt erkundet werden, repräsentiert das Cube Kid 200 einen zuverlässigen Begleiter. Die 12,7 Zentimeter lange Tretkurbel ist allerdings erst für Kinder ab sechs Jahren zu beherrschen. Das Fahrrad bringt zehn Kilogramm auf die Waage und wird vom Hersteller als „echtes“ Mountainbike bezeichnet.

Über Waldwege und Felder zu radeln gelingt auch deshalb, weil eine Sieben-Gang-Shimano-Schaltung verarbeitet und ein V-Brake Bremssystem eingebaut wurde. Die reliefstarken 20 Zoll Reifen bescheren ein sicheres Fahrgefühl und halten selbst auf schlammigen Strecken was sie versprechen. Einziges Manko: Dem Cube Kid mangelt es an Reflektoren und bei der Beleuchtung.

Video: Die 5 besten Kinderfahrräder für Mädchen

2. Frog 52

Der südafrikanische Fahrradhersteller Frog Bikes hat sich auf Kinderräder spezialisiert und weiß deshalb genau, worauf es bei den Jüngsten ankommt. Die Verarbeitung der einzelnen Radteile ist auf Langlebigkeit und intensive Belastungsmomente ausgelegt und spricht deshalb Familien an, die gerne und viel gemeinsam unterwegs sind. Der Frog 52 überzeugt mit einer kurzen Tretkurbellänge von 11,4 Zentimetern und seinem leichten Eigengewicht von acht Kilogramm. Auch Vorschulkindern wird es möglich sein, das Fahrrad eine Bordsteinkante hinaufzuschieben oder den Drahtesel selbstständig im Keller zu verstauen.

3. Kettler Grinder Girl

Dieses für Mädchen konzipierte Fahrrad wurde speziell für den Schulweg gestaltet. Den allzu häufig bei Kinderrädern vernachlässigten Gepäckträger hat Kettler an die Maße der heutigen Schulranzen angepasst. Aber auch die Badetasche oder ein Rucksack lassen sich prima darauf verstauen. Das Grinder Girl wird mit 24 und 26 Zoll Reifen angeboten und ist mit einem Damenrahmen ausgestattet. Dies ermöglicht gerade bei geringerer Körpergröße ein sicheres Auf- und Absteigen. Die grelle Farbkomposition und mehrere Lichtreflektoren im aufgeklebten Firmenlogo sorgen bei morgendlichem, winterlichem Dämmerlicht für Sicherheit.

Mädchen Ratgeber

Pucy ZLC 16 Alu

Weil Radfahrer dank der Unterstützung von Laufrädern immer jünger werden, hat das Unternehmen Pucy unlängst ein Modell für Dreijährige auf den Markt gebracht. Ab einer Schrittlänge von 45 Zentimetern und einer Körpergröße von 1,05 Metern geeignet, wiegt das Modell 8,8 Kilogramm. Weil Lenker und Sattel höhenverstellbar sind, genießen Kunden eine lange Nutzungsdauer. Trotz seiner geringen Größe, fehlt es dem Bike an nichts. Klingel, Lichter, Schutzbleche und griffige Reifen aus dem Hause Schwalbe kennzeichnen es als hochwertiges Produkt. Einzig der gerne von Spielkameraden als Mitfahrgelegenheit benutzte Gepäckträger fehlt.

5. KUbikes 16

Auch mit diesem KUBike erhalten Kinder ab drei Jahren die Gelegenheit, eigenständig durch die Gegend zu brausen. Das an die Bedürfnisse der Jüngsten angepasste Fahrrad mit 16 Zoll Reifen, verfügt über einige Besonderheiten. Die Tretkurbellänge misst nur Kinder lernen Fahrrad fahren10,2 Zentimeter und passt auch zu den kürzesten Füßchen. Der Lenker ist lediglich 19 Millimeter dick und damit für kleine Sportler problemlos zu umfassen. Auch in Sachen Bremsen hat sich das Unternehmen etwas überlegt: Die Griffe der Bremsvorrichtung sind eigens für Kinderhände entwickelt worden und weil diese bekanntlich wachsen, ist die Haltefläche weitenverstellbar.

Große Auswahl, viele Kriterien

Abhängig davon wo und in welchem Alter das Fahrrad eingesetzt werden soll, stehen Familien auch 2015 hervorragende Modelle aller Couleur zur Auswahl. Vom Mini-Radler, der gerade der Krippe entwachsen ist, bis zum coolen Grundschüler – die Angebote sind vielfältig und individuell!

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Bildquelle: ©iStock.com/noblige, ©iStock.com/Lybomir Georgiev

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

2 comments

  1. Christiane 28 September, 2016 at 12:22 Antworten

    Die beste Kinderfahrrad-Marke ist für uns Puky. Sie sind qualitativ hochwertig und sehen für die Kinder einfach super aus. Vor allem sind sie sicher und stabil, da würde ich nie ein billig Rad vom Discounter etc kaufen. Wir haben dieses Frühjahr für unsere Tochter erst wieder ein Puky Rad gekauft. Natürlich ist das von unserer Tochter Pink! 😉

    • Nielsen 8 Mai, 2017 at 16:17 Antworten

      Ganz ehrlich: Puky Fahrräder mögen stabil und langlebig sein und farbig trendy. Wiegen aber viel zu viel! Das Kubike unseres Sohnes wiegt mit 16 Zoll Laufrädern, Heckständer, Schutzblechen und Gepäckträger knapp 7 Kilogramm. Das Puky 11,8kg. Selbst das voll ausgestattete Woom Bike 4 mit 20 Zoll Laufräder wiegt mehr als 2 Kg weniger. Das sind Welten. Das Aussehen eines Bikes ist für Kinder diesen Alters m.E. sekundär und scheinbar vor allem für die Eltern wichtig. Auffällige Farben und gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr vs. Modetrend kann jeder für sich entscheiden. Objektiv nach Kriterien wie Sicherheit, Kraftaufwand, Fahrspass zu empfehlen ist das aber nicht.

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