Ehrentag für Väter – der Hessische Vätertag 2014

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Hessischer Vätertag
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Kinder brauchen starke Väter, die für sie da sind, die im Alltag präsent sind und nicht nur als Geldverdiener in den Familien fungieren, sondern sich aktiv einbringen. Und weil viele Väter den Spagat zwischen Beruf und Familie versuchen, sollte das auch gewürdigt werden – von Seiten der Kinder sowie der Organisationen, die sich um das wohl der Kinder bemühen. Hessischer Vätertag ist am 15. Juni, in Übereinstimmung mit dem Internationalen Vätertag, der schon in vielen Ländern an diesem dritten Samstag im Juni begangen wird.

Kindergärten, Familienzentren, Kinderfarmen, Vereine, Mütterzentren

… planen verschiedene Aktionen und Aktivitäten, um am 15. Juni Väter und Kinder näher zusammenzubringen. Wer auch immer was auch immer gerne unternehmen will, kann sich auf der Internetseite vaetertag.hessenstiftung.de melden und eine entsprechende Aktion planen. Anregungen gibt es genügend: Alle Institutionen und Vereine, die unter dem Thema Hessischer Vätertag etwas anbieten, sind online aufgeführt und geben eine Beschreibung ab, was sie zum Vätertag vorhaben.

Die Aktivitäten reichen von gemeinsamem Grillen über Fußball schauen, Programmierkurse für Kinder und Väter bis hin zum gemeinsamen Ausbau der Kindertagesstätte. Insgesamt sind sehr viele verschiedene Ideen vertreten, und die Väter werden aktiv in den Alltag ihrer Kinder eingespannt – wenn auch nur für einen Samstag.

Hessischer Vätertag – Unterstützt vom Deutschen Kinderschutzbund

Hessischer Vätertag klingt erst einmal nach einer Initiative des Landes Hessen und einiger öffentlicher Tagesstätten, nicht mehr. Tatsächlich wird der Tag aber vom Deutschen Kinderschutzbund unterstützt, und Sponsoren, die sich finanziell oder anderweitig einbringen wollen, sind willkommen. Hessischer Vätertag heißt, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben thematisiert werden soll, kann und muss. Und zwar nicht in der Politik, die Vorgaben hinsichtlich Wochenarbeitszeiten, Besuchszeiten bei getrennt lebenden Paaren oder in anderer Hinsicht macht, sondern von denen, die es angeht.

Mädchen Ratgeber

Ein Tag für die ganze Familie

Von Vätern, die sich gerne im Alltag der Kindertagesstätten einbringen wollen, von Kinder- und Mütterzentren, die sich Mitarbeit wünschen (denn auch das ist nicht immer klar), von den Kindern, die ihre Väter im Alltag oft genug vermissen, das aber selten ausdrücken können. An diesem Tag haben nun alle etwas zum Thema beizutragen, dürfen sich zu Wort melden und vor allem dürfen sie den Tag gemeinsam begehen.

Schon die zweite Auflage

Der Hessische Vätertag ist keine neue Idee, es gibt ihn bereits zum zweiten Mal. Und die Resonanz ist überaus gut – sogenannte Testimonials auf der Seite des Hessischen Vätertags geben mehr oder minder beredt Zeugnis davon. Wozu braucht man den Vätertag? Eigentlich hat man ja schon den Vatertag, der den Vätern zu Ehren eingerichtet wurde, als Äquivalent zum Muttertag, der alljährlich am ersten Sonntag im Mai gefeiert wird.

Noch ein Tag für die Väter, macht das Sinn? Ja, durchaus. Denn während der Vatertag zwar einen Dank an die Väter enthält und ihnen die Freiheit gibt, sich mal einen Tag lang so richtig verwöhnen zu lassen, zielt der Hessische Vätertag auf etwas ganz anderes ab. Er soll Kinder und Väter näher zusammenbringen, soll zeigen, wie sehr Väter in den Familien gebraucht werden. Denn Väter sind mehr als nur Geldverdiener, sie sind Beschützer, Vorbilder, Spiel- und Sparringpartner für ihre Kinder, helfende Kräfte in Tagesstätten und Schulen, letztendlich auch Lehrkräfte.

Erinnern wir uns selbst daran, wie unser eigener Vater uns beibrachte, auf Bäume zu klettern, Fahrrad zu fahren, ein Lagerfeuer fachmännisch ohne Rauchentwicklung anzuzünden, ein Schnitzmesser zu handhaben und Stockbrot zu machen? Wie der erste intime Freund mit abschätzenden Blicken an der Haustür abgefangen wurde? Solche Erlebnisse schaffen verbinden freundschaftlich und in Verantwortung füreinander, und sowohl Väter als auch Kinder brauchen sie.

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Bildquelle: shutterstock.com – Warren Goldswain

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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