Eine Autofahrt, die ist lustig…

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Lange Autoreise mit Kindern
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Ob auf dem Weg zu den Großeltern oder die lang ersehnte Fahrt in den Urlaub: Ohne die richtige Vorbereitung kann eine Autofahrt mit Kindern zu einem nervenraubenden Ereignis werden. Der Saft ist ausgekippt, die Beine sind eingeschlafen, das Kuscheltier liegt im Kofferraum und das Essen hat Übelkeit hervorgerufen. Wer mit dem Kind eine längere Autofahrt plant, sollte vorher wichtige Faktoren beachten.

Die Vorbereitung beginnt bereits vor dem Packen: Das Auto sollte reisetauglich sein. Gerade für längere Strecken mit viel Gepäck und dem Nachwuchs ist ein Kleinwagen eher ein Hindernis. Um für den Urlaub auch mit dem richtigen Gefährt gewappnet zu sein, sollte man den kleinen Gebrauchtenwagen verkaufen, zum Beispiel an einen unkomplizierten Ankauf, und sich einen Kombi oder SUV zulegen. Wer weiterhin vorher die Reiseroute genau plant, erspart sich eine Menge Stress.

Wahl der richtigen Reisezeit entscheidend

Denn so können zum einen Raststätten auf dem Weg rausgesucht werden, die einen Spielplatz haben. Zum anderen sollten Ausweichmöglichkeiten eingeplant werden, falls es auf der Strecke zu Staus oder Baustellen kommt. Doch nicht nur die Route ist von Bedeutung, sondern auch die Reisezeit: Weckt man die Kinder morgens um 5 Uhr, damit man recht zügig ans Ziel kommt? Dann müssen Sie damit rechnen, dass der Nachwuchs während der Autofahrt putzmunter ist – und sich langweilt. Fährt man erst abends um 21 Uhr los, wenn der Kleine ganz müde ein- und durchschläft? Zwar sind die Straßen frei und es gibt kein Gequängel auf der Rücksitzbank, jedoch sollte man dabei an den Autofahrer denken. Dieser sollte vor einer Nachtfahrt unbedingt gut ausgeruht sein. Der Kompromiss liegt beim Reisestart zur Mittagszeit, wenn die Kleinen ihr Mittagsschläfchen machen.

Video: Reisefieber – Mit dem Auto in den Urlaub

 Regelmäßige Pausen verhindern Nörgeln und Quengeln

Auf einer langen Autofahrt sind regelmäßige Pausen sehr wichtig. Gerade für kleine Kinder, denen Stillsitzen Schwierigkeiten bereiten, ist ein Austoben eine sehr willkommene Überladener KofferraumAbwechslung. Alle zwei bis drei Stunden sollte eine Pause eingelegt werden. Entweder können sich die Kinder dann auf Spielplätzen müde spielen oder die Eltern nehmen kleine Spiele mit: Abseits der großen Straßen bietet es sich an, etwas Seil zu springen, Hüpfspiele oder Fangen zu spielen. Nach der Bewegung sollte nochmal ordentlich gegessen werden. All die schmierenden, krümelnden und klebrigen Lebensmittel, die während der Autofahrt unpraktisch sind, dürfen nun im Freien verspeist werden. Mit etwas Glück sind die Kinder dann ausreichend gesättigt und ausgetobt, sodass sie die Weiterfahrt schlafend verbringen.

Wenn der kleine Hunger kommt, aber die nächste Raststätte noch viele Kilometer entfernt ist, eignen sich kleine Snacks. Möhren-, Bananen oder Apfelstücke, Gurkenscheiben, Gummibärchen oder Kaubonbons dienen zur Überbrückung bis zur nächsten großen Essenspause. Auch auf Übelkeitsanfälle, gerade im Sommer, sollten die Eltern gefasst sein und immer Spucktüten, Abfalltüten und Feuchttücher dabei haben.

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Eine lange Autofahrt will gut geplant sein

Neben den bereits erwähnten Helferlein sollten auch noch andere Dinge eingepackt werden: Taschen für die Rücksitze, in denen Stifte, Blätter und kleine Figuren zum Spielen eingepackt werden können, CDs mit Kinderliedern und Geschichten, für die Großen ein MP3-Player und Bücher unterhalten den Nachwuchs für einige Kilometer. Mit den Kleineren kann man auch Spiele wie Wer viele rote Autos sind auf der Straße? oder Ich sehe was, was du nicht siehst spielen. Denken Sie auch daran, Sonnenblenden ins Fenster zu hängen und das Lieblingskuscheltier oder die Lieblingsdecke in der Nähe des Kindes hinzulegen.

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Titelbild: © iStock.com/wojciech_gajda
Textbild: © iStock.com/federicofoto

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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