Die richtige Kosmetik für Babys

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Babypflege - zur Beruhigung der Haut
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Die Haut von Babys ist wunderbar: Rosig, zart, weich, und doch unglaublich widerstandsfähig. Bei richtiger Pflege bleibt sie auch so – aber was ist nun die richtige Pflege? Es gibt so viele Produkte auf dem Markt, die alle angeblich der Hautpflege dienlich sind. Puder, Cremes, Gels und sogar Sprays sollen die Haut schützen, Gele, Seifen, Shampoos, Schaum und Lotionen sollen reinigen.

Gesunde Haut kann sich selbst helfen

Von Natur aus reguliert sich die Haut von Babys selbst. Neugeborene sind noch besonders empfindlich, weil die Haut an die nasse Umgebung der vorgeburtlichen Zeit gewöhnt ist und leicht austrocknet. Die Babys „fusseln“ – sie schälen sich permanent irgendwo. Kommen zu den trockenen, leicht schuppenden Hautstellen jedoch feine Risse und Rötungen hinzu, braucht das Kind helfemde Babypflege. Rein pflanzliche Pflegeöle ohne Zusatz von Konservierungsmitteln, Duftstoffen und Farbstoffen sind ideal, um in Verbindung mit einer sanften Massage die Haut zu regenerieren. Solange die Haut von Pickelchen und Entzündungen frei ist, ist sie auch gesund und kann trotz Trockenheit gut abheilen. Badezusätze sind nicht nötig, sie reizen nur unnötig. Bei extrem kalter oder windiger Witterung kann eine Wetterschutzcreme Gesicht und Hände schützen. Die Cremes sind meist sehr fett und enthalten manchmal Bienenwachs. Sie riechen entsprechend stark und ziehen nicht in die Haut ein, sondern bleiben als Schutzfilm darauf.

… und wenn doch nicht?

Vor allem im Windelbereich haben Babys öfter Hautprobleme. Das feuchte Milieu mit einem hohen Säureanteil, wenig frischer Luft und vielen Erregern ist ein idealer Nährboden für Pilze und Bakterien. Die Haut wehrt sich dagegen, indem sie erst rot wird, dann Pickel ausbildet und schließlich wund aufgibt. Wenn der Babypo tatsächlich richtig wund ist, darf keine Creme darauf kommen. Das Kind sollte jetzt viel frei strampeln können, ganz oft gewickelt und mit abgekühltem schwarzen Tee gereinigt werden. Die Gerbstoffe des Tees stärken die Haut, und der Tee wirkt antibakteriell. Grüner Tee hat die gleiche Wirkung. Ein kleiner Bausch Heilwolle in der Windel hält die Feuchtigkeit von der Haut fern. Heilt die Haut, kann eine pflegende Creme helfen. Panthenol ist in vielen Wundschutzcremes enthalten, Zink kann auch helfen. Und es gibt tatsächlich Babys, deren Haut bereits auf etwas Puder positiv reagiert. Hier, wie auch bei Zahnungssalben oder analogen Hilfsmitteln ist aber die Rücksprache mit einem Arzt empfehlenswert.

Bildquelle: © Svetlana Fedoseeva – Fotolia.co

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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