Der richtige Umgang mit banalen Beschwerden in der Schwangerschaft

0
Schwangere Frau kämpft mit Übelkeit
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertunge(n), Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Beschwerden in der Schwangerschaft in Form von Rückenschmerzen, Übelkeit und Abgeschlagenheit gehören leider dazu. Es gibt aber durchaus Maßnahmen, die diese Beschwerden lindern können. Welche das sind, zeigt der nachfolgende Ratgeber.

Wie lindere ich Rückenschmerzen in der Schwangerschaft?

Rückenschmerzen treten meist im letzten Drittel der Schwangerschaft auf, schließlich hat das Baby im Bauch in dieser Phase schon ein gewisses Gewicht erreicht, was die Mutter zusätzlich zu ihrem eigenen Gewicht tragen muss. Hinzu kommt, das Bänder und Sehnen durch die Schwangerschaftshormone weicher sind als sonst, damit sich diese während der Entbindung leichter dehnen können. Auch dies kann insbesondere Beschwerden im Lebenwirbelbereich begünstigen. Aber wie lassen sich diese Beschwerden in der Schwangerschaft lindern? Regelmäßige Bewegung beugt Rückenschmerzen während der Schwangerschaft vor. Geeignete Sportarten sind zum Beispiel:

– Schwimmen
– Walking
– Spazierengehen
– Yoga

Des Weiteren sollte bequemes Schuhwerk gewählt werden und auf Schuhe mit Absatz verzichtet werden. Sind bereits Rückenschmerzen aufgetreten, lassen sich diese mit Wärmekissen, leichten Entspannungs– bzwLockerungsübungen und Ruhe mindern. Eine Linderung können auch Massagen mit Massageöl begünstigen.

Was hilft gegen Übelkeit und Erbrechen?

Zu den häufigsten Schwangerschaftsbeschwerden gehören Übelkeit und Erbrechen. Diese Beschwerden können nicht nur morgens, wie oft vermutet, auftreten sondern zu jeder Tages- und Nachtzeit. Erbrechen und Übelkeit können reduziert werden, wenn viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt verzehrt werden und nicht wenig große. Wichtig ist außerdem eine ausreichende Zufuhr von Kohlenhydraten. Gemieden werden sollten stark zuckerhaltige, gewürzte und scharfe Speisen genauso wie Getränke, die stark kohlensäure– oder säurehaltig sind. Es gibt auch einige pflanzliche Mittel gegen Übelkeit, die während der Schwangerschaft erlaubt sind. Dazu einfach mal in der Apotheke nachfragen.
Manchmal wird Übelkeit auch durch Sodbrennen begünstigt. Da die Gebärmutter auf den Magen drücken kann, leiden Schwangere häufig unter Sodbrennen. Auch hier ist es besser auf stark gewürzte und fetthaltige Speisen zu verzichten. Des Weiteren sollte starkes Pressen und Bücken vermieden werden, da dies den Rückfluss auslöst. Es sollten außerdem keine schweren Mahlzeiten direkt vor dem Zubettgehen verzehrt werden. Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zubettgehen sollten 3 Stunden liegen. Eine erhöhte Lagerung ist ebenfalls zu empfehlen.

Müdigkeit und Abgeschlagenheit mindern

Dass man sich während der Schwangerschaft oft müde und abgeschlagen fühlt ist ganz normal. Dies tritt insbesondere, bedingt durch die hormonelle Umstellung, in den ersten 3 Monaten verstärkt auf. Die Müdigkeit tritt dann in der Regel erneut im letzten Schwangerschaftsdrittel auf. Aber was hilft dagegen? Am besten ist es sich ausreichend Ruhe zu gönnen und sich nicht unnötig zu stressen. Regelmäßige Bewegung und moderater Sport können die Müdigkeit etwas abschwächen. Übertreiben sollte man es damit aber nicht. Wenn Bewegung gar nicht möglich ist, hilft es nur sich ausreichend Schlaf zu gönnen.

Mädchen RatgeberWenn die bereits beschriebenen Beschwerden in der Schwangerschaft in sehr starker Form auftreten und über einen längeren Zeitraum anhalten, sollte unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden. Es gibt nämlich durchaus Formen der Schwangerschaftsübelkeit, die gefährlich werden können und unter die Aufsicht eines Arztes gehören. Wer sich unsicher ist, sollte lieber ein Mal mehr einen Arzt zu Rate ziehen, als irgendein Risiko einzugehen. Schließlich setzt man sich so nicht nur als werdende Mutter einer Gefahr aus sondern auch das ungeborene Kind.

Titelbild: ©iStock.com – AntonioGuillem

Über den Autor

Avatar

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

Keine Kommentare