Bürokratie in der Schwangerschaft – Das sollte rechtzeitig erledigt werden

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Wer eine Familie gründen möchte, muss sich schon in der Schwangerschaft und direkt nach der Geburt mit viel Bürokratie herumschlagen. Da ist es schön, wenn man nicht für jedes Dokument selber zum Amt gehen oder einen Brief schreiben muss. Mit der Zeit summieren sich auch die Ausgaben für das Porto. Allerdings kann und will man vertrauliche Dokumente auch nicht einfach als Anhang einer normalen Email verschicken.

Neue technische Möglichkeiten

Seit einiger Zeit gibt es so genannte De-Mails. Diese ermöglichen das sichere Versenden von sensiblen Daten. Im Gegensatz zu normalen E-Mails, können De-Mails nur versendet und empfangen werden, wenn die Identität von Sender und Empfänger einwandfrei geklärt ist. Der Transportweg der Mail ist verschlüsselt und kann von Dritten nicht abgefangen werden. Dies hilft sowohl Phishing und Spam zu vermeiden, aber auch wichtige Daten sicher zu verschicken. In letzter Zeit, etwa durch den NSA-Skandal hat man gemerkt, dass Datenschutz nich immer garantiert ist.
Seit 2011 nutzen viele Behörden der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung das De-Mail-System.

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Tipp!

Wer also wichtige Dokumente an das Standesamt oder die Agentur für Arbeit senden muss, sollte ruhig anfragen, ob diese nicht auch per De-Mail gesendet werden können. Der Provider 1und1 bietet günstige Paketpreise für alle, die diesen De-Mail-Service nutzen und Porto sowie Zeit sparen möchten.

Wichtige Dokumente

Hier eine Liste wichtiger Dinge, die während der Schwangerschaft oder direkt nach der Geburt zu beantragen sind:

  • 7 Wochen vor dem Entbindungstermin einen Antrag auf Mutterschaftsgeld zur gesetzlichen Krankenversicherung stellen
  • Zwischen der 33. und 36. Schwangerschaftswoche späteste Anmeldung zur Geburt, besser eher
  • Sind die Eltern nicht verheiratet, unbedingt Sorgerechtserklärung abgeben
  • Sind die Eltern nicht verheiratet, Vaterschaft eintragen
  • Spätestens eine Woche nach der Geburt Anmeldung des Kindes beim Standesamt um eine Geburtsurkunde zu erhalten
  • Gleich nach der Geburt Elterngeld und Kindergeld bei der Familienkasse der Agentur für Arbeit beantragen: Elterngeld wird nur 3 Monate und Kindergeld nur 6 Monate rückwirkend gezahlt.
  • Spätestens einen Monat nach der Geburt muss der Nachname geklärt sein
  • Frühzeitige Anmeldung in der Kita, da es unter Umständen lange Wartelisten gibt

Schieben Sie nicht alles auf

Erledigt man so viel wie möglich vorher, kann man seine Kuschelzeit in Ruhe genießen. Gerade die ersten Wochen sind sehr anstrengend und von Schlafmangel geprägt, da ist es gut, wenn bürokratische Hürden so schnell wie möglich erledigt werden können.

Bildquelle: ©iStock.com/IPGGutenbergUKLtd

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Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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