Babys warm anziehen – Winterkleidung für die Kleinen zum Wohlfühlen

0
Mutter trägt Baby auf dem Arm, das warm angezogen ist
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertunge(n), Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Ab nach draußen? Na klar! Im Winter gilt jedoch bei Spaziergängen an der frischen Luft: das Baby warm anziehen. Mit diesen hilfreichen Tipps und der richtigen Kleidung ist die kalte Jahreszeit auch für die Kleinsten ein großer Spaß!

Baby warm anziehen – nach dem Zwiebelprinzip vorgehen

Es geht mit dem Kinderwagen bei Schnee und Kälte ins Freie? Fakt ist: Babys mögen es warm, jedoch nicht zu warm. Ebenso hoch wie die Gefahr einer Unterkühlung ist im Winter das Risiko, dass Babys überhitzen! Kleinen Kindern gelingt die Regulation ihres Temperaturhaushaltes (noch) nicht, weshalb sie bei niedrigen Temperaturen schnell an Körperwärme verlieren – meist über ihr ungeschütztes Köpfchen. Meinen es besorgte Eltern dagegen zu gut und packen ihr Kind vor dem Spaziergang an der Winterluft zu dick ein, kommt das Baby oftmals schnell ins Schwitzen.

Wichtig: Im Winter werden die Kleinsten am besten nach dem Zwiebelprinzip gekleidet – Schicht für Schicht. Mehrere dünne Lagen halten Babys schön warm und können je nach Bedarf an- oder wieder ausgezogen werden. So kann durch das Ablegen von Jacke & Co. in beheizten Einkaufszentren oder öffentlichen Verkehrsmitteln wunderbar verhindert werden, dass das Kind später verschwitzt wieder ins Freie muss.

Mädchen Ratgeber

Grundsätzlich gilt im Winter beim Zwiebel-Look: Eltern sollten ihr Baby warm anziehen – und zwar stets mit einer Schicht mehr als sie selbst am Leib tragen.

Ihr Baby im Winter richtig anziehen – so geht’s!

  • Kunstfasern: Dem Baby kratzende Wollpullover anziehen? Lieber nicht! Kleidungsstücke aus Kunstfasern eignen sich viel besser für die empfindliche Babyhaut, da sie im Gegensatz zu Baumwolle keine Feuchtigkeit speichern. Tipp: Jacken und Overalls aus Fleece, deren Außenseite aus einem wind– und wasserabweisenden Material sind, eignen sich hervorragend zum Drüberziehen und schützen das Baby effektiv vor Wind und Wetter.
  • Schneeanzug oder Fußsack?: Egal, welche wärmende Variante Eltern auch bevorzugen: niemals sollten sie beide miteinander kombinieren. Kleine Babys sind im Winter in einem dick wattierten Fußsack am besten aufgehoben. Der Vorteil: Bis auf eine vor der Kälte schützende Jacke ist unter dem Sack keine weitere Thermo-Kleidung nötig. Kann das Kind bereits laufen, sollten Eltern das Baby warm anziehen – mit einem vor Wind, Kälte und Nässe schützenden Overall.
  • Mütze & Co.: Warm von Kopf bis Fuß? Unbedingt. Da Babys über Kopf, Hände und Füße recht schnell an Wärme verlieren, sind eine dicke Mütze, gefütterte Handschuhe sowie flauschige Schühchen im Winter Pflicht.

Winterbaby: darauf müssen Eltern achten

Friert oder schwitzt mein Baby? Dies können Eltern mithilfe eines simplen Tricks herausfinden: Fühlt sich der Nacken des Kindes feucht an, schwitzt es. Das Baby hat kalte Zehen und Finger? Dann friert es und Eltern sollten das Baby warm anziehen.

Gut zu wissen: Da die ideale Schlaftemperatur für Babys bei 20 Grad liegt, sollte das Kinderzimmer nie überheizt werden. Ein kuscheliger Schlafanzug sowie ein warmer Schlafsack sorgen für eine gemütliche Schlafumgebung.

Wichtig: Bei längeren Autofahrten sollte dem Baby grundsätzlich die oberste Schicht ausgezogen werden, da es ihm ansonsten schnell zu warm werden könnte. Besser: Eine kuschelige Fleece-Decke, die das Baby bei Bedarf schön warm hält.

Der Mix macht´s!

Frische Winterluft macht Babys fröhlich und fit – vorausgesetzt natürlich, sie sind richtig angezogen. Wollsocken, Stiefelchen & Co. sorgen dafür, dass sich das Baby bei Schnee und Kälte rundum wohl fühlt. Beachten Eltern beim Ankleiden ihres Nachwuchses einige wichtige grundlegende Regeln, kommen Kleinkinder wunderbar durch den Winter – warm und trocken!

Titelbild: Ⓒ iStock.com – ronstik

Über den Autor

Avatar

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

Keine Kommentare