Baby Massage – das sanfte Ritual für Mutter & Kind

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Baby Massage mit einem weichem Massageball
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Was gibt es Schöneres, als die Nähe zwischen einer Mutter und ihrem Kind? Eine Babymassage kann diese Nähe noch vertiefen…

Baby Massage – ein sehr liebevolles Ritual

Wissenschaftlich ist erwiesen, dass Babys ohne körperliche Nähe und Zuwendung nicht überleben können. Daher ist ein zärtlicher, fürsorglicher und liebevoller Umgang mit Babys besonders wichtig. Die engste Bezugsperson/ Bindungsperson für das Baby ist die Mutter. Die Nähe zur Mutter ergibt sich schon durch die Schwangerschaft. Das Ungeborene konnte die Mama schon hören (Stimme, Herzschlag) und fühlen (sanfte Berührungen, Herzschlag).

Die Bindung zwischen Mutter und Baby ist beim Stillen sehr innig, was nicht heißen soll, dass Mütter, die nicht stillen können/wollen nicht auch eine innige Bindung zu ihrem Baby haben.
Wer diese Bindung zusätzlich stärken möchte, kann sein Baby liebevoll massieren. So können sich z.B. Väter gut einbringen und ihre Bindung zum Baby weiter ausbauen.
Massagen haben zusätzliche Vorteile, es wird angenommen, dass Babys:

  • besser zunehmen
  • schneller entspannen können
  • weniger weinen
  • weniger krank werden
  • einen guten Schlaf haben

Was wird für eine Baby Massage benötigt?

Zunächst kann ein bisschen Wissen nicht schaden. Der ungefähre Ablauf einer Massage sollte bekannt sein, um sich bei der Massage ganz dem Baby widmen zu können. Der richtige Zeitpunkt ist ebenso wichtig. Mit vollem Magen z.B. kann das Baby die Berührungen sicher nicht genießen. Eine wache Phase kann gut sein oder abends vor dem Baden.
Die Massage sollte in einem warmen Raum ohne Zugluft stattfinden. Das Baby kann auf der Wickelkommode oder auf einer Decke massiert werden. Eine entspannte Haltung des Massierenden ist wichtig, damit sich keine Verspannungen übertragen.

Griffbereit sollten die Wickelsachen und Kleidung für Hinterher zum Anziehen liegen. Handtücher oder Feuchttücher sollten parat sein, um evtl. Unglücke zu beseitigen.

Mädchen Ratgeber

Das richtige Massageöl

Zuletzt ist noch ein gutes Öl wichtig. Gut geeignet sind Babyöle mit pflanzlicher oder mineralhaltiger Basis, sowie Kokosfett oder Feuchtigkeitscremes.
Nicht geeignet sind wasserhaltige Cremes, Senföl, nicht raffiniertes Erdnussöl. Diese Cremes und Öle können Hautirritationen beim Baby hervorrufen.

Wie kann eine Baby Massage ablaufen?

Für das Baby und den „Masseur“ (Mama oder Papa) ist es gut, eine gewisse Reihenfolge beizubehalten. Als grobe Hilfe z.B. von unten nach oben massieren.

Ein paar Tropfen Öl sollten in den Händen verteilt und gewärmt werden. Zunächst können sanft die Füße massiert werden. Kleine kreisende Bewegungen auf den Zehen und der Fußsohle, erst der eine Fuß, dann der andere. Anschließend mit leichten kreisenden Bewegungen an den Beinen hocharbeiten. Im Bauchbereich die Hände flach auflegen und leichte Streichbewegungen nach außen machen. Das Baby wird verraten, was es gerne mag. Falls das Öl nicht reichen sollte, können ein paar weitere Tropfen nachgenommen werden.

Wenn das Baby im Anschluss gebadet wird, öffnen sich durch die Wärme des Badewassers die Hautporen und die Wirkstoffe des Öles können in die Haut einziehen. Überschüssiges Öl wird automatisch abgewaschen.

Die Baby Massage stärkt das liebevolle Band zwischen Mutter/Vater und Kind

Die sanften Berührungen der Mutter/ des Vaters fördern die Nähe und Bindung zum Baby. Die Berührungen sind liebevolle Gesten, die nicht nur dem Baby gut tun, sondern auch der Mutter/ dem Vater. Alle fühlen sich angenommen und geliebt, sie fühlen sich wohl und zufrieden. Es stärkt nicht nur die Bindung, sondern auch das Vertrauen. Massage hat was mit Geben und Nehmen zu tun, was der Seele sehr gut tut.

Titelbild: ©istock.com – naumoid 

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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