Arten von Energiesparhäusern

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Energiesparhaus
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Niedrigenergiehaus, Passivhaus usw.- seit mehreren Jahren sind Häuser mit niedrigem Energieverbrauch in aller Munde. Sie alle verbindet eines: Sie orientieren sich am Energiestandard. Dieser legt fest, welcher Energiebedarf pro Jahr und Quadratmeter nötig ist, um ein behagliches Wohnklima zu schaffen.

Doch das Angebot auf dem Markt ist mittlerweile unüberschaubar groß. Wo liegen die Unterschiede bei den Verschiedenen Modellen?

Energiespar- und Niedrigenergiehäuser

Begriffe wie Energiesparhaus, Niedrigenergiehaus, 3-Liter-Haus, Passivhaus, Nullenergiehaus und Plusenergiehaus sind im Umlauf. Die unterschiedlichen Modelle unterscheiden sich dabei durch ihren Energiestandard.

Die Wärmeenergie, die ein Niedrigenergiehaus verbraucht, darf 100 KWh pro Quadratmeter und Jahr nicht überschreiten. Nach dem Niedrigenergiehaus kommt das KfW 60-Haus. Dieses darf nicht mehr als 60 KWh Wärmeenergie pro Quadratmeter und Jahr verbrauchen. Entsprechend hat das KfW 40-Haus 40 KWh pro Jahr und Quadratmeter als Obergrenze. Das 3-Liter Haus liegt im Verbrauch mit 30 KWh sogar noch darunter und das Top-Produkt auf dem Markt ist das Passivhaus mit 15 KWh pro Quadratmeter und Jahr.

Das Passivhaus

Nutzt passive Energiequellen um Geräte zu Erhitzen und Bewohner zu wärmen. Es werden Wärmetauscher genutzt über die der Luftaustausch des Gebäudes stattfindet. Das heißt jedoch, dass zwischendurch nicht gelüftet werden kann. Dabei würde man die Energie im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster raus werfen. Ein Passivhaus ist nicht dazu konzipiert ohne zusätzliche Energiequelle auszukommen. Es muss zugeheizt werden.

Das Niedrigenergiehaus

Ist kein Haus, dass ohne Heizung auskommt. Es benutzt ökonomische Heizanlagen um Energie zu sparen. Diese haben durch technische Innovation einen deutlich geringeren Energieverbrauch als Vorgängergeräte. Außerdem werden Wärmedämmmaßnahmen angewandt.

Das Nullenergiehaus

Dieses Haus benötigt Null Energie zusätzlich. Die wichtigste Komponente ist die Dämmung. Darauf wird der gesamte Bau ausgelegt. Damit die Lüftungsanlage effizient arbeitet, muss dafür gesorgt werden, dass Fenster und Türen nicht offen stehen bleiben.

Das 3 Liter Haus

Der Begriff ist angelehnt an das 3 Liter Auto. Dieses Haus ist sehr effizient und liegt im Heizwärmebedarf zwischen dem Niedrigenergiehaus und dem Passivhaus.

Umfrage zum Energiesparverhalten der Deutschen

Welche Rolle spielen Solaranlagen bei Energiesparhäusern?

Das Energiesparhaus ist beliebter denn je. Nicht zuletzt ist diese Tatsache auf den stark ansteigenden Energieverbrauch zurückzuführen. Das Energiesparhaus soll dafür sorgen, die Kosten für Energie und Heizung so gering wie möglich zu halten. Ein modernes Energiesparhaus zeichnet sich durch hervorragende Dämmung und Isolation aus. Auf Wunsch kann es mit alternativen Energiequellen, wie Solaranlagen ergänzt werden.

Lohnt Sich die Investition in Energiesparhäuser?

Die Förderung besteht aus der Bewilligung von zinsgünstigen Darlehen von den Kreditanstalten an den Bauherrn, der ein Energiesparhaus bauen möchte. Der Höchstbetrag liegt bei 50.000 Euro je Wohneinheit. Bauherren beantragen diese Förderung meist wegen dem günstigen Zinssatz den diese Förderung bietet. Außerdem werden fünf tilgungsfreie Jahre gewährt. Jedoch entscheiden sich Bauherren nicht nur wegen der günstigen Darlehen für den Bau eines Energiesparhauses, sondern besonders wegen des verbesserten Energiestandards gegenüber konventionell gebauter Häuser. Des Weiteren reduzieren Energiesparhäuser den CO2-Ausstoß auf ein Minimum.

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Wer sich fragt: „Lohnt sich denn eine Energiesparhausinvestition?“ den kann man beruhigen. Insgesamt lohnt sich diese Investition durchaus, da so der ökologische Gedanke unterstützt werden kann und der Wiederverkaufswert des Hauses, im Vergleich zu konventionellen Häusern deutlich steigt.

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Titelbild: © iStock.com/amandine45

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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