Alzheimer – Nur wenige sind sich dem Risiko bewusst

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Alzheimererkrankung
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Alzheimer ist in Deutschland ein Tabuthema. De facto macht sich rund jeder 2. in Deutschland einmal im Leben Sorgen, an Alzheimer zu erkranken. Promibeispiele, wie im Fall Rudi Assauer, verstärken die Sorgen noch. Doch Sorgen machen allein reicht nicht. Machen sich noch 45 Prozent in Deutschland Sorgen an Alzheimer zu erkranken, wollen generell nur 1/3 persönliche Alzheimer-Prognosen über sich ergehen lassen. Ähnlich ergeht es den Deutschen beim Thema Krebs und der dazugehörigen Vorsorge.

Die Alzheimer-Prognose

Das Gute ist, man kann testen wie die Chancen stehen, einmal an Alzheimer zu erkranken, um gegebenenfalls ein Stückchen weit darauf reagieren zu können. Eine empirische Studie seitens des Instituts für Demoskopie Allensbach zeigt jedoch, dass 58 Prozent lieber erst gar nicht wissen wollen, ob sie eines Tages an Alzheimer erkranken werden. Dies und noch vieles mehr zeigt diese aktuelle Meldung.

Macht ein Alzheimer-Test Sinn?

Die Frage, ob ein Alzheimer Test Sinn macht stellt sich eigentlich nicht, denn Vorsorge ist in jedem Fall lohnenswert. Im Alter kommt es in der Regel sowieso vor, dass man vergesslicher wird. Zu wissen, ob man unter Alzheimer leidet oder später leiden könnte, kann allerdings vieles vereinfachen; zumal Freunde, Bekannte, Familie etc. besser damit umgehen können. Wer allerdings schon einen Alzheimer-Fall in der eigenen Familie oder im engen Freundeskreis hatte, wirkt, was das Thema angeht ein wenig sensibler. So wären 40 Prozent der Betroffenen bereit einen Alzheimer Test zu machen.

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Fazit

Der Alzheimer-Test, welcher mit 15 Fragen schon online absolviert werden kann, ist eine schnelle und vor allem anonyme Möglichkeit herauszufinden, ob die eigenen Bedenken berechtigt sind oder nicht. Schnell gibt der Test einen ersten Eindruck, ob eine gewisse Anfälligkeit besteht oder nicht. Dieser Test ist natürlich nicht einzig allein ausschlaggebend, bietet aber beim Arztgespräch eine erste Grundlage, so dass der Arzt speziell und individuell auf den Patienten eingehen kann.

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Bildquelle: © Lighthunter – shutterstock.com

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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