Ab wann sollte das Kind in die Kita?

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Erzieherin in Kita
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Kinder wollen gefördert sein. So ist es grundlegend, dass sich Eltern von Anfang an liebevoll um sie kümmern, ihnen vom ersten Lebenstag an die Welt zeigen und sie fürsorglich begleiten und unterstützen – und zwar bei allem, was sie tun. Wenn Mama und Papa beruflich engagiert sind, ist es wichtig, dass ein Kind in einer renommierten Kindertagesstätte einen Platz findet und hier durch erfahrene Experten die Unterstützung und Förderung bekommt, die es braucht. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt für die Kita?

Je früher, desto besser?

Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt, dann ist das etwas Wundervolles. Klar, dass die Eltern von diesem Zeitpunkt an jede mögliche Minute mit ihrem Sprössling verbringen wollen. Aber nicht immer ist dies möglich, denn berufliche Verpflichtungen machen da häufig einen Strich durch die Rechnung.

Darüber hinaus gibt es viele nicht berufstätige Eltern, die ihr Kind in einer Kita direkt in Luzern unterbringen möchten, um ihnen dort die Förderung und Erziehung oder auch die Möglichkeit zum Knüpfen sozialer Kontakte zu geben, die von grundlegender Wichtigkeit sind, um einen jungen Menschen zu formen. Üblicherweise ist es für Kinder ab dem dritten Jahr möglich, in einer Kita aufgenommen zu werden, wenngleich heute immer mehr Kindertagesstätten existieren, bei denen die Altersgrenze bereits bei der vierten Lebenswoche angesetzt ist.

Zu früh oder zu spät…

Je mehr Zeit Mutti oder Vati mit ihrem Nachwuchs gerade in den ersten Lebenswochen verbringen, desto förderlicher ist dies für die lieben Kleinen. So bilden sich gerade in den ersten Wochen und Monaten die intensiven Bande zwischen Eltern und Kind, die für die Jungen und Mädchen existenziell sind. In der Regel spielen diese engen Bindungen bis zum Erwachsenenalter eine grundlegende Rolle.

Experten sind sich einig, dass es daher unerlässlich ist, ein Kind nicht zu früh in die Kita zu geben. Allerdings nur dann, wenn die familiären Gegebenheiten von solider und liebevoller Beschaffenheit sind. Leider gibt es auch die Ausnahmen, bei denen Kinder und Eltern Unterstützung durch erfahrene Erzieher und Fachkräfte benötigen…

Video: Mein Job in der Kita – Erzieher wünschen sich mehr Anerkennung

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Unter bestimmten Voraussetzungen sind die Karten anders gemischt

Wenn sich dies jedoch nicht anders bewerkstelligen lässt, dann sollten die Erziehungsberechtigten doch darauf achten, die tägliche Stundenzahl in der Kindertagesstätte zu reduzieren. Denn je mehr Zeit ein Kind in der ersten Phase seines Lebens mit Mama und Papa verbringen kann, desto förderlicher ist dies für die Persönlichkeit.

Nicht zuletzt sind da jedoch auch die familiären Gegebenheiten zu nennen, in denen die Eltern – aus welchen Gründen auch immer – nicht die Verpflichtung zur Erziehung und Förderung ihrer Kids wahrnehmen können oder wollen, sodass eine frühestmögliche Unterbringung in einer Kita sinnvoller sein kann… Unter normalen Umständen hat sich die Unterbringung von Kindern in einer Kita etwa ab dem zweiten bis dritten Lebensjahr als sinnvoll und vielversprechend gezeigt.

Mädchen Ratgeber
Wenn es die sozialen oder beruflichen Umstände nicht anders möglich machen, kann die Unterbringung von Kindern in einer Kita – stundenweise oder den ganzen Tag über – sehr förderlich, nützlich und vielversprechend sein. Aber welche Eltern wollen ihr Kind, sofern sie die Möglichkeit haben, schon mit wenigen Lebenswochen in einer solchen Einrichtung unterbringen?
Viel schöner ist es doch, die Zeit mit dem Nachwuchs zu verbringen und ihnen all die Dinge beizubringen, die für ihr späteres Leben wichtig sind. Wie sich aber immer wieder zeigt, bietet es sich häufig an, Kinder schon ab der vierten Lebenswoche in einer Kindertagesstätte unterzubringen, um eine optimale Förderung und Erziehung zu gewährleisten.

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Bildquelle: © istock.com/targovcom

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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