Wandgestaltung in Kindernzimmern – eine besondere Herausforderung

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Die Wandgestaltung eines Kinderzimmers ändert sich von Zeit zu Zeit
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Jeder, der Kinder hat, kennt das Problem: Was gestern noch cool war ist morgen schon wieder völlig out. Das ist bei Spielzeug vielleicht weniger tragisch, bei der Einrichtung und Gestaltung des Kinderzimmers dafür umso mehr, steckt doch meist ein hoher Aufwand darin.

Kreative Wandgestaltung im Kinderzimmer

Die Anforderungen an die Gestaltung von Kinderzimmern sind bei Jungs und Mädchen in der Regel völlig verschieden und zudem auch noch altersabhängig. Der größte Feind von Tapeten und Co. sind daher besonders in den ersten Jahren die kleinen Kinderhände – sie wollen alles anfassen, erkunden und erforschen und nehmen dabei keine Rücksicht auf abstehende Ecken und Kanten oder dreckige Finger (siehe auch: Wohnung kindersicher machen). Ein wasser- und wischbeständiger Tapetenschutz ist daher anzuraten. Doch wie gestaltet man die Wände am Besten? Die erste Motivtapete kann meist über Jahre hinweg kleben bleiben, doch irgendwann stellen Kinder die ersten individuellen Wünsche, spätestens im Alter von fünf Jahren sind neue Motive gefragt. Die kann man sich heute bequem online zusammen mit seinen Kindern aussuchen; Je mehr sich die Motive dabei an generellen Interessen wie Sport oder Tiere orientieren statt an gerade aktuellen, desto länger wird die Tapete meist überdauern. Eine eigens eingerichtete “Kritzelwand” aus günstiger Papiertapete sorgt darüber hinaus dafür, dass teure Motivtapeten vor Malereien verschont bleiben. Für die Kleinen gibt es darüber hinaus bereits fertige Lösungen in Form von Tapeten mit “Ausmalmotiven”. In allen Fällen ist jedoch wichtig, dass allzu große Dominanz der Farben Rot und Schwarz sowie zu starke Kontraste vermieden werden sollten.

Flexible Lösungen bevorzugen

Selbst wenn wir Motive und Farben sorgfältig und vorausschauend auswählen, sie sind dennoch irgendwann überholt. Ab ca. 8 Jahren könnten daher beispielsweise Wandtattoos eine sinnvolle Alternative sein. Sie sind leicht anzubringen, reversibel und erfordern keine größeren Renovierungsarbeiten. Wandtattoos lassen sich mit etwas Geschick und Geduld mit entsprechender selbstklebender Dekofolie auch selbst erstellen – das ist dann auch gleich noch eine sinnvolle, wertvolle und kreative Beschäftigung im Kreis der Familie. Wer trotzdem nicht auf die klassische Tapete verzichten möchte, der sollte auch hier zu modernen selbstklebenden Varianten greifen. Die sind zwar teurer, rechnet man aber den Zeitaufwand einer Renovierung dagegen lohnt sich die Investition. Etwas größere Kinderzimmer profitieren häufig auch von einer Wand mit Fototapete, angelehnt an beispielsweise sportliche Hobbys. Das fördert zusätzlich den Spieltrieb. Eine solche Fototapete zur Wandgestaltung lässt sich sogar bei speziellen Anbietern selbst drucken, zum Beispiel auf Basis eines hochauflösenden Fotos.

Langfristig denken zahlt sich aus

Renovierungen sind kostenintensiv und zeitaufwändig. Die Wandgestaltung sollte daher eher auf allgemeine Interessen bezogen sein statt auf kurzlebige Trends und Vorlieben/Charaktere. Je flexibler die Wahl der Mittel, desto geringer der Aufwand später und auf dauer. Moderne Kinderzimmer profitieren allerdings auch von modernen Methoden, es schadet daher nicht, die Möglichkeiten von Internet und Druckereien auszuschöpfen und möglichst individuell zu gestalten.

Bildquelle: © Goran Bogicevic – Fotolia.com

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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