Tipps zum Weihnachtseinkauf: Loom-Bänder sind mit Vorsicht zu genießen

0
Weihnachten und Spielzeug
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertunge(n), Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Jetzt steht sie wieder vor der Tür, die Weihnachtszeit – und die Innenstädte platzen aus allen Nähten. Vor allem Eltern sind jetzt auf der Suche nach Kleinigkeiten für Nikolaus und Co. Ein Drittel der Bundesbürger hat bereits mit dem Geschenkekauf begonnen. Die Auswahl ist groß. Neuster Hit vom Schulhof: die „Loom-Bänder“ erleben unter den 5 bis 15 Jährigen einen regelrechten Boom. Aus den bunten Gummi- und Silikonringen werden fleißig Armbänder, Tierchen oder Blumen geknüpft. Vor dem Kauf sollten Erziehungsberechtigte allerdings auf einige Dinge achten.

Achten Sie vor allem darauf, ob das Geschenk mit einem „CE“-Siegel deklariert ist, welches garantiert, dass die Bänder den Gesundheitsanforderungen entsprechen. Gesellen sich dazu noch TÜV und SG-Siegel, ist das Produkt unbedenklich. In einigen Versionen der Bänder befinden sich nämlich gefährliche Weichmacher, die im Kontakt mit Speichel aus dem Material herausgelöst werden und über den Mund in den Körper gelangen. Eine weitere Gefahr stellt außerdem der verwendete Latex dar, denn darauf reagieren immer mehr Kinder mit allergischen Reaktionen. Zwar sind die Mengen an gelösten Giftstoffen keine akute Bedrohung, dennoch sollte die Verpackung eingängig geprüft werden, bevor die „Loom-Bänder“ im Nikolausstiefel landen.

Die EU-Kommission hat 2012 bereits über 350 Mal wegen gesundheitsgefährdendem Spielzeug Alarm geschlagen. Selbst Holzspielzeug kann aufgrund von Lackierungen Schadstoffe enthalten. Hilfreiche Spezialsiegel für elektrische Sicherheit, pädagogische Eignung und Textilqualität können bei der Suche nach unbedenklichen Geschenken helfen. Informative Details zur Spielzeugauswahl finden Verbraucher in einem Video von Stiftung Warentest:

Video: Spielzeugtest Stiftung Warentest

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Alle Jahre wieder klingeln die Kassen

Durchschnittlich werden in Deutschland an Weihnachten 316 Euro pro Kind einkalkuliert. Die hohen Summen sind meist auf die Preise des kostspieligen Spielzeugs zurückzuführen.
Die neusten Trends der Branche:

  • Retromania
  • Fit4Life
  • Mini is King
  • Tech-Toys

Übersetzt bedeutet das: praktisch, klassisch, klein und technisch. Seit dem PISA-Schock gehen vor allem Spielzeuge als Lehr-und Lernmittel über die Ladentheke. Immer mehr Eltern legen Wert auf sinn- und gehaltvolle Unterhaltung, denn explizites Lernspielzeug kann im Wesentlichen einzelne Lernbereiche fördern und unterstützen.

Was passiert nach Weihnachten?

Ist Weihnachten wieder vorbei, stapeln sich die neuen Spielzeuge wieder im Kinderzimmer. Im Vorfeld sollten sich Eltern eine Strategie zurechtlegen, um das drohende Spielzeugchaos zu verhindern.

Mädchen Ratgeber

To Do

Zunächst werden alte Spielgefährten entsorgt- oder im Keller verstaut. Wenn die Regale im Kinderzimmer nicht genug Platz bieten, können Schubladen, Kästen und Schachteln Abhilfe schaffen. Für kleines Spielzeug, bieten sich spezielle Sotierkästen für Teilsortierung an. ab-in-die-box.de bietet Suchenden die Möglichkeit durch speziell zugeschnittene Schachteln selbst die kleinsten Utensilien sicher unterzubringen. Passend zum Start ins Neujahr ist so nicht nur der optimale Zugriff garantiert, sondern auch ein strahlendes Kinderzimmer.

Bildquelle: © Jeanette Dietl – fotolia.de

Über den Autor

Avatar

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

Keine Kommentare