Süßes oder Saures – Gesunde Snacks für Kinder zu Halloween

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Süßes zu Halloween
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Viele Kinder lieben die etwas gruselige Athmosphäre rund um Halloween. Diese Stimmung lässt sich ganz einfach mit einer tollen Deko von ausgehöhltem Kürbis, herbstlichem Ambiente und geheimnisvollem Licht zaubern.

„Blutige“ Hackbällchen mit Draculafleisch

Die Zutaten bestehen aus 1 kleine Knolle Rote Bete, 250 g gemischtes Hackfleisch, Semmelbröseln, 1 Ei, 1-2 EL Zwiebelwürfeln, Gewürzen und hochwertigem Pflanzenöl.

Für die Hackbällchen die Rote Bete abkochen und auskühlen lassen. Zwiebelwürfel in etwas Pflanzenöl glasig dünsten. Die Knolle der Roten Bete schälen und auf einer Reibe grob raffeln, mit dem Ei und den Zwiebeln zum Hackfleisch geben.
Mit Salz, Pfeffer und eventuell individuell ausgesuchten Gewürzen für Hackfleisch herzhaft abschmecken.
Die Semmelbrösel nach Bedarf hinzufügen und Hackbällchen formen, in heißem Pflanzenöl ausbacken. Die Hackbällchen können warm oder kalt gereicht werden, evtl. auf Zahnstochern aufspießen.

Zu den Hackbällchen schmecken Birnenspalten, bunte Paprikastreifen, Radieschen, Gurkenscheiben und mit Zitronensaft eingeriebene Möhrenstifte. Sehr lecker passt dazu ein süßsaurer Dipp aus saurer Sahne mit Kräutern. Auch etwas „Draculablut“ in Form von Ketchup wird zum Eintauchen der Gemüsestreifen gerne genommen.

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Scharfsaure Teufelseier und Pommes vom Hokkaido-Kürbis

Pro Gast 1-2 Eier rechnen. Die Eier 6 bis 8 Minuten abkochen und auskühlen lassen. Anschließend schälen und halbieren. Die Eierhälften sollen frei stehen, hierfür eventuell das Eiweiß unten etwas flach schneiden. Das Eigelb heraus nehmen und in jede Eierhälfte ein paar Tropfen Essig, 1 Klecks scharfen Senf, etwas Pflanzenöl sowie je 1 Prise Salz und Pfeffer geben. Das Eigelb vorsichtig und etwas schräg aufsetzen, so dass die Füllung unversehrt bleibt. Für etwas kleinere Kinder kann anstelle von Essig Ketchup stehen und der Senf sollte allenfalls mittelscharf oder süß sein.

Neben Schnitzereien ist der Kürbis zu Halloweenzeiten natürlich auch besonders zum Verzehr geeignet. Für die Kürbis-Pommes den Hokkaido-Kürbis kurz abspülen und mit der Schale in Stifte schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech ausbreiten und mit Oliven- oder Rapsöl beträufeln. Bei mittlerer Hitze goldgelb backen, bis der Kürbis gar ist. Erst hinterher salzen. Wer mag, streut kurz vor dem Ende der Garzeit noch Sonnenblumenkerne oder etwas Sesam darüber, das unterstreicht den nussigen Geschmack dieses Halloween-Snacks.

Süße Gespenster und fruchtiges Draculagebiss

Für das Draculagebiss werden Äpfel, Zitronensaft und Mandelstifte benötigt. Die Äpfel waschen und vierteln. An der Außenseite des Viertels eine Spalte herausschneiden. Alle Stellen des Apfels die ohne Schale sind, sofort mit dem Zitronensaft beträufeln. In das Gebiss die Mandelstifte nebeneinander als Zähne stecken. Ziemlich makaber sieht es aus, wenn die „Zähne“ mit dunkler Schoko-Glasur bestrichen werden.

Mädchen Ratgeber
Die süßen Gespenster bestehen aus einem Mürbeteig mit Zucker-Zitronenguss.
Hierfür einen Mürbeteig herstellen aus 300 g Weizenmehl, (oder aus 150 g Weizen- und 150 g Dinkelmehl) 200 g Butter oder Margarine, 1 Ei sowie 100 g Zucker. Alle Zutaten zu einem Teig kneten und 1 Stunde kühl stellen. Anschließend auf einer bemehlten Fläche auswellen und mit einem spitzen Messer ca. 10 cm große Gespenster ausschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Auf mittlerer Schiene je nach Dicke des Teiges 5 bis 8 Minuten bei 180 Grad backen. Die Gespenster auskühlen lassen und mit einem weißen Zucker-Zitronenguss bestreichen. Die Augen lassen sich später aus etwas geschmolzener Schokolade aufmalen.

Halloween-Snacks ohne Reue genießen

Viele Kinder leiden unter Allergien oder unter Unverträglichkeiten.
Für diese Leckerbissen zu Halloween wurden keinerlei Fertigprodukte verwendet.
Die Snacks beinhalten keine künstlichen Farb-, Konservierungs und Geschmacksstoffe. Und sie bestehen aus hochwertigen Produkten und wurden mit gesundem Pflanzenöl zubereitet.

Titelbild: © istock.com – evgenyb

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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