Spiele für kleine Kinder: Spaß und Abwechslung für die Kleinsten

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Spielen ist ein Weg, die Welt zu entdecken. Kinder eignen sich im Spiel Fähigkeiten und Kenntnisse an, die sie im Alltag benötigen. Die Spannbreite reicht von grundlegendem physikalischem Verständnis über motorische Fähigkeiten bis hin zu Alltagsvorgängen. Ganz egal, ob es sich um Rollenspiele wie den klassischen Kaufmannsladen oder ein Brettspiel handelt: Spielen ist wichtig, denn Spielen bildet.

Zu jung für Spielzeug?

Kinder spielen und erkunden die Welt fast von Geburt an. Wer sich die Mühe macht, Babys in ihren Wachphasen zu beobachten, wird schnell erkennen: Die kleinen Menschen probieren alles aus, untersuchen alles, sind neugierig.

Sie wollen ihre Umgebung kennenlernen und probieren dabei von Teddy-Wrestling über Schnuller-Weitspucken bis hin zu Zehenlutschen alles aus. Und wenn es Spaß macht, wird gelächelt, gequietscht und gelallt – denn auch Grimassen und stimmliche Äußerungen sind Spiel und Spaß.

Ab etwa einem Alter von vier Monaten versuchen die Kinder, gezielt nach Gegenständen zu greifen und sie ebenso gezielt in den Mund zu stecken. Ab diesem Zeitpunkt können Eltern ihre kleinen Lieblinge beim Spielen unterstützen.

Wenige, einfache Dinge reichen aus

Die Aufmerksamkeitsspanne von Säuglingen ist noch extrem kurz. Eltern sollten also keine stundenlange Beschäftigung erwarten, wenn sie Spiele für kleine Kinder vorbereiten. Den Jüngsten kann noch alles als Spielzeug dienen: Ein Holzlöffel, eine Edelstahlschüssel, ein Plastikbecher oder ein Waschlappen werden ebenso hingebungsvoll untersucht und bespielt wie der Rasselball, die quietschende Stoffmaus oder das Activity-Spielzeug aus dem Fachhandel.

Spiele für kleine Kinder sind während des ersten Lebensjahres noch wenig komplex: Gegenstände werden untersucht, können verschwinden und wieder auftauchen, unter Tüchern versteckt oder einfach über den Boden gerollt werden. Das reicht vollkommen aus.

Video: Alte Kinderspiele (urbia.tv)

Ab dem zweiten Jahr wird es komplexer

Die meisten Kinder fangen im Alter von etwa 12 Monaten an, sich wirklich aktiv fortzubewegen. Die liebsten Spiele für kleine Kinder in diesem Alter lassen sich mit einem Wort zusammenfassen: Ausräumen! Kisten, Körbe, Regale und Schränke sind vor dem Entdeckerdrang genauso wenig sicher wie Mülleimer, Handtaschen und Kühlschränke.

Wer sein Kind jetzt beim Spielen und Lernen unterstützen will, schnürt Entdeckerpakete: Ein paar kindersichere Gegenstände können in ein Tuch geknotet oder in einen Karton verpackt werden. Ebenfalls beliebt ist es, wenn ein deutlich fühlbarer und vielleicht sogar hörbarer Gegenstand in mehrere Lagen Tücher verpackt wird und ausgewickelt werden muss.

Ab jetzt lernen Kinder aber auch unheimlich schnell und wollen immer wieder neue Spiele für kleine Kinder kennenlernen:

  • Balancieren auf einem etwa 20 cm breiten Brett auf dem Boden macht Spaß.
  • Ein breites Band aus weichem Stoff kann zu einer Schnecke aufgewickelt und eine Schräge hinab aufgerollt werden.
  • Stapelspiele sind ein absoluter Renner: Bauklötzchen, weiche Jonglierbälle, Stofftiere und Plastikbecher eignen sich hervorragend zum Türmchenbauen!
  • Farben sind prima Experimente. Wachsmalkreiden, Fingerfarben und Straßenkreiden sorgen jetzt schon für längere Beschäftigung.

Mädchen Ratgeber

Je älter Kinder werden, desto komplexer darf das Spiel sein

Während die Spiele für die ganz Kleinen noch auf individuelle Entdeckungen hin angelegt sind, können Kinder im Alter von drei Jahren schon sehr gut interagieren. Jetzt sind Spiele für zwei oder mehr Kinder, die wenige Minuten dauern, schon in Ordnung.

Ob es sich dabei um ein gemeinsames Fingerspiel handelt, um Rollenspiele oder sogar ein einfaches Karten- oder Brettspiel, ist eigentlich egal. Wichtig ist, dass es Kurzweil bietet und nicht zu lange dauert.

Titelbild: ©istock – EvgeniiAnd

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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