Schwierigkeiten in der Erziehung – Hilfe holen ist nichts schlimmes

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Ein Kind möchte nicht vom Tablet weg und weint.
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Viele Eltern müssen oftmals mit Schrecken und Bedauern feststellen, dass ihre Kinder scheinbar vollkommen ausser Kontrolle geraten sind. Angst, Aggression und andauerndes Überschreiten der Regeln machen nicht nur das Zusammenleben in der Familie, sondern oftmals auch den Schulbesuch äußerst schwierig. Doch wer früh genug handelt, hat noch genügend Chancen die Weichen umzustellen.

Kinder brauchen Grenzen

Immer mehr Eltern sind von ihren Kindern vollkommen überfordert. Obwohl sie gefühlt nichts in der Erziehung falsch gemacht haben, verhält sich das eigene Kind vollkommen fremd. So werden Grenzen und Regeln bereitwillig überschritten und mutwillig niedergerissen. Was in der Familie problematisch ist, sorgt zumeist in der Schule für noch größere Probleme. Hat sich so ein Verhalten erst einmal etabliert, können die Eltern in den meisten Fällen nur noch machtlos zusehen und verzweifeln. Dabei wäre es so leicht das Kind in dieser Situation noch auf den richtigen Weg zu bringen. Doch die wenigsten Eltern verfügen über das dafür notwendige Wissen.

Die eigene Ohnmacht erkennen

Anstatt nun am eigenen Kind zu verzweifeln und immer mehr in Stress zu geraten, sollten die Eltern lieber frühzeitig nach Hilfe suchen. Der erste Ansprechpartner ist hierbei oftmals der Lehrer, der aufgrund seiner Ausbildung besser wissen sollte, wo die Probleme liegen. Leider steht es um die pädagogische Ausbildung der Lehrkörper nicht so gut, dass sie hier in jedem Fall die beste Ansprechperson wären. Das Jugendamt hingegen bietet hier die bessere Anlaufstelle. Die qualifizierten Mitarbeiter können hierbei der rettende Anker für Eltern und Kinder sein, bevor das Kind gar nicht mehr zu kontrollieren ist. Dabei muss man keine Angst haben. Das Jugendamt ist genau für diese Zwecke ins Leben gerufen worden und zeigt den Eltern, wie man am besten mit den problematischen Verhaltensweisen der Kinder umgeht. Denn oftmals liegen diese Verhaltensweisen vor allem am Verhalten der Eltern.

Weitere Informationen zum Jugendamt: http://www.unterstuetzung-die-ankommt.de

Externe Anstöße um das eigene Verhalten zu hinterfragen

Gerade in Erziehungsfragen ist es wichtig, dass Eltern ihr eigenes Verhalten kritisch hinterfragen. Das dies weder leicht noch aus eigener Kraft möglich ist, steht hier ausser Frage. Ein externer Berater ist viel eher in der Lage gemeinsam mit den Eltern die Schwierigkeiten zu analysieren und ihnen Hilfen für eine Verhaltensänderung zu bieten. Zum Beispiel können Eltern sich bei questico.de beraten lassen um einen ersten Überblick über das eigene Verhalten zu erhalten.

Mädchen Ratgeber

Schuld ist selten das Kind

Kinder sind Spiegel, die uns unser eigenes Verhalten vorhalten. Wer diesen Satz verinnerlicht, wird das eigene Verhalten nochmals überdenken und schnell zu einem besseren Miteinander finden. Dennoch ist eine externe Beratung eminent wichtig um die richtigen Denkanstöße für ein harmonisches und vor allem gesundes Miteinander zu erhalten.

Bildquelle: © nadezhda1906 – Fotolia.com

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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