Schwanger im Sommer – so bewahren Sie trotz Hitze einen kühlen Bauch

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Schwangere Frau liegt im Pool
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Wenn die Temperaturen in der heißen Jahreszeit steigen, kann das für schwangere Frauen schnell unangenehm und erschöpfend werden. Doch einige wertvolle Tipps zur Abkühlung sorgen dafür, dass eine Schwangerschaft auch im Hochsommer zur wunderschönen Zeit wird.

Die Siesta für schwangere Frauen

Überanstrengungen und Stress sollten in jeder Schwangerschaft vermieden werden. Wer schwanger im Sommer ist, sollte sich diesen Ratschlag aber noch mehr zu Herzen nehmen. Vor allem während der Mittagshitze empfiehlt sich der Rückzug in den Schatten oder kühle Räume. Gönnen Sie sich gerne ein wohlverdientes Nickerchen! Termine in der Stadt werden am besten gleich früh morgens erledigt. Die Abendstunden eigenen sich für gesunde Bewegung.

Dazu gehört im Sommer natürlich auch der Gang ins Schwimmbad. Das Wasser kühlt nicht nur ab, sondern schont auch die Gelenke, entlastet den Rücken und macht den Babybauch leichter. Um das Risiko einer Scheideninfektion stark zu verringern, sollte nach jedem Aufenthalt im Pool in einen trockenen Badeanzug gewechselt werden. Im Haus, im Garten und in der Stadt helfen luftige Kleidung und flache Schuhe dabei, sich wohler zu fühlen. In der Handtasche einer schwangeren Frau sollten zusätzlich eine Flasche Wasser, eine Kopfbedeckung und ein kühlendes Wasserspray aus der Drogerie nie fehlen.

Schwanger im Sommer – Die richtige Ernährung an heißen Tagen

Gesunde Ernährung ist eines der wichtigsten Themen für werdende Mütter. Schwanger im Sommer zu sein hat den Vorteil, dass viele vitamin– und nährstoffreiche Lebensmittel nun Saison haben und an heißen Tagen besonders gut schmecken. Erfrischendes Obst wie Melonen und Pfirsiche oder ein knackiger Salat mit Tomaten und Gurken sind die idealen Snacks. Der hohe Wasseranteil in sommerlichem Obst und Gemüse kühlt den Körper.

Ausreichend zu trinken ist für schwangere Frauen im Sommer besonders wichtig. Mit Trinkwasser wird der Flüssigkeitsverlust, der durch das Schwitzen entsteht, ausgeglichen. Wer genügend trinkt, beugt Migräne vor, fühlt sich frischer und erleichtert dem Körper viele Arbeiten. Wasser ist nach wie vor der beste und gesündeste Durstlöscher. Damit keine Langeweile aufkommt, gibt es einige gleichermaßen leckerer wie erfrischende Varianten und Alternativen:

  • Zitronenwasser – ein Spritzer Zitrone in Mineralwasser wirkt besonders erfrischend
  • Feuchtigkeitsspender Gurkenwasser  – das Trend Infused Water
  • Alkoholfreier Hugo aus der Heilpflanze Holunder
  • Selbstgemachter Eistee mit Zitrone und Minze (Tipp: Kräuter- oder Rooibostee als Alternative zu Schwarztee verwenden)
  • Vitaminreiche Smoothies aus tiefgekühltem Obst

Wasserablagerungen in den Beinen aktiv bekämpfen

Wasserablagerungen betreffen fast alle Schwangeren. Sie äußern sich durch geschwollene Finger und Beine, sind meist harmlos, aber unangenehm. Um aktiv gegen das Entstehen von Wasser in den Beinen vorzugehen, müssen einige Maßnahmen in den Alltag integriert werden. Regelmäßige Bewegung wie Spaziergänge außerhalb der Mittagshitze oder leichte Gymnastik in einem kühlen Raum regen den Kreislauf an.

Während des Tages können die Beine oder auch der ganze Körper kurz kühl abgeduscht werden. Während einer Ruhephase sollten die Beine stets hochgelagert werden. Ein absolutes No-Go bei der Kleidung sind hohe Schuhe und enge Hosen. Stützende Strümpfe hingegen steigern das Wohlbefinden bei dicken Beinen.

Den Sommer schwanger genießen

Mädchen RatgeberDie Sonne und die Schwangerschaft genießen sind keine Gegensätze. Mit unseren Tipps genießen Sie entspannt und schwanger den Sommer! Wer auf den eigenen Körper achtet, Zeichen der Erschöpfung ernst nimmt, Pausen einlegt und sich richtig ernährt, macht den Sommer für sich und das Kind im Bauch zu einer angenehmen Jahreszeit. So steht die Schwangerschaft dem Urlaubsfeeling nicht im Weg.

Titelbild: ©iStock.com – petrenkod

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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