Pastinakenpüree: Warum ist der Babybrei so beliebt?

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Pastinaken sind heute wirklich unterschätzt. Die unscheinbare Wurzel hat einen leicht würzigen Geschmack, der ein bisschen an Sellerie erinnert. In vielfältiger Weise zubereitet, zeigt sie erst, wie gut sie schmecken und mit anderen Gemüsesorten kombiniert werden kann. Insbesondere als Babybrei sind Pastinaken perfekt. Denn gekocht überzeugen sie mit einem leicht süßlichen Geschmack und einer wunderbar weichen Konsistenz.

Die Pastinake – Geschmackvoll und mit Vielfalt bestückt

Auf der Suche nach einem geschmackvollen Babybrei wird wohl auf den ersten Blick wohl kaum eine Mutter an der Pastinake hängenbleiben. Die Wurzeln werden gewaschen, in kleine Stücke geschnitten und in Brühe oder etwas Salz gekocht. Nach einer Kochzeit von ca. 10 – 15 Minuten sind die Pastinaken weich und können püriert werden. Je nach Alter des Babys geht es nun an die Verfeinerung.

Etwas Butter oder Olivenöl sorgt für einen wunderbaren Geschmack. Auch die Zugabe einer Karotte oder Kartoffel bringt Abwechslung auf den Tisch. In der gekochten Variante schmecken sie ähnlich süß wie Möhren und werden deshalb auch gern von den Kleinen gegessen. Dank der weichen, cremigen Konsistenz eignet sich ein solcher Pastinakenbrei gerade für die kleinen Babys, die noch keine Zähnchen haben.

Video: Pastinakenbrei ab 5. Monat | Baby Brei selber kochen | Rezept GU | mamiblock kidchen – Der Mami Blog

Hochwertiger Vitaminlieferant für das Baby

Die Pastinake ist nicht mit der Wurzelpetersilie zu verwechseln. Beide haben einen unterschiedlichen Geschmack. Pastinaken sind in der Regel größer und sind am oberen Ende etwas eingedellt. Sie ist Quelle wichtiger Vitamine und Mineralstoffe wie alle Wurzelarten. Sie enthält jede Menge wichtiger Ballaststoffe, Vitamin B, B9, und Vitamin E sowie Calcium, Eisen und Zink.

Damit punktet die Pastinake also als äußerst gesundes Gemüse, das nicht nur dem Baby, sondern auch der ganzen Familie schmeckt. Das Wurzelgemüse enthält viele natürliche Kohlenhydrate und sättigt sehr gut. Mit 18 mg/100 g an Vitamin C könnte sie fast als kleine Vitaminbombe gelten. Abgerundet wird dieses Rundum-Paket an Vitalstoffen durch Kalzium und Phosphor.

Immer wieder Abwechslung, wenn Pastinaken mit im Spiel sind

Auch im Ofen gebacken und dann püriert wird daraus ein herrlicher Brei, der immer mit dem saisonal regionalen Gemüse angereichert werden kann. Vielleicht schmeckt dem Baby auch das Pastinakenpüree pur. Etwas Frische bringt ein Apfel, der in den letzten fünf Minuten mitgekocht werden kann. Ideal sind Pastinaken natürlich auch immer mit Fleisch.

Weiches, gut gekochtes und püriertes Hähnchenfleisch mit köstlichem Pastinakenbrei – da freuen sich die Kleinen über viel natürlichen Geschmack, der ohne viel Salz auskommt.
Saisonweise sind Pastinaken im Herbst und Winter erhältlich.

Sobald der Oktober naht, lohnt sich also ein gezielter Blick in das Gemüseregal. Wer einen Garten hat, kann die zweijährige Pflanze auch selbst anbauen und sich mit frischer Ernte belohnen. Es lohnt sich auch, ein wenig mehr der gesunden Wurzeln zu kaufen, denn sie können bis zu drei Wochen im Kühlschrank oder im kühlen Keller aufbewahrt werden.

Mädchen Ratgeber

Pastinaken, das Wurzelgemüse für die ganze Familie

Pastinaken sind Trendgemüse! Leicht bekömmlich, wohlschmeckend und voll von wichtigen Vitaminen lassen sie sich mühelos zu einem Babybrei zubereiten. Mehr Arbeit als Kartoffeln und Möhren zu schälen ist es bei der Pastinake auch nicht.

Gekocht schmeckt sie etwas süßlich und ideal mit Karotten, Äpfeln oder Kartoffeln geeignet. Hier kommen die Geschmacksnerven voll auf ihre Kosten, denn dem Baby wird dieser Baby schmecken. Die Familie hingegen bekommt im Ofen geröstete Pastinaken mit Möhren, die mindestens genauso gut schmecken.

Titelbild: Copyright: oksun70

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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