Nachtlichter – was sagen die Tests?

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Testbericht: Nachtlichter im Kinderzimmer
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (18 Bewertunge(n), Durchschnitt: 4,06 von 5)
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Wenn am Abend wenigstens ein kleines Licht im Kinderzimmer leuchtet, ist das für Kinder sehr beruhigend, denn angsteinflößende Schatten werden so vertrieben. Allerdings sollten Eltern beim Kauf der Nachtlichter genau hinschauen, denn Qualitätsunterschiede sind im Test ganz deutlich erkennbar.

Gute Bewertungen oftmals für den Stromverbrauch

Praktisch sind die kleinen Nachtlichter wirklich, die kabellos und einfach in eine Steckdose gesteckt werden und den Raum dann sanft erhellen, so den Schlaf des Kindes fördern. Üblicherweise sind die Nachtlichter mit kleinen Lampenschirmen aus Kunststoff gefertigt, auf denen wiederum Formen oder Gesichter von Helden aus Kinderbüchern oder Fernsehserien abgebildet sind.

Die Stiftung Öko-Test nimmt sich regelmäßig der Nachtlichter in ihren Tests an, um sie auf Qualität und Umweltfreundlichkeit zu prüfen. Von 24 getesteten Lichtern konnten vier Produkte ein „sehr gut“ als Bewertung erzielen. Von Hartig & Nelling steht schon zum Preis von fünf Euro das Sicherheitslicht NL ganz oben in der Bewertungsskala. Weiterhin überzeugte das Nachtlicht Lucky Light „Enten“ vom Funny Handel für etwas weniger als 12 Euro die Tester.

Ein Nachtlicht mit Mückenschutz für 9,50 Euro von TRI Kottmann sowie ein batteriebetriebenes Nachtlicht „Schildkröte“ von Intercontor für rund 23 Euro konnte auch ein „sehr gut“ erzielen. Allen diesen Nachlichtern ist gemeinsam, dass sie stromsparend am Tage per Sensor oder Schalter stromsparend abgeschaltet werden.

Video: Philips myKidsroom LED-Nachtlichter

Sicherheit und ökologischer Nutzen sind die Hauptkriterien

Innerhalb der 24 getesteten Nachtlichter konnten darüber hinaus 19 Nachtlichter noch mit einem „gut“ als Bewertung abschneiden. Für Eltern bedeutet das, dass insgesamt keine allzu großen Unterschiede bei den Nachtlichtern bestehen. Wichtig ist immer, dass man auf den Stromverbrauch achtet und dass das Nachtlicht am Tage nicht umständlich aus der Steckdose gezogen und abgelegt werden muss, sondern dass es in der Steckdose verbleiben kann und trotzdem keinen Strom verbraucht, weil es abschaltbar ist oder per Sensor am Tage selbst abschaltet.

Ein Anbieter ist beim Test der Nachtlichter allerdings komplett durchgefallen – und das lag an wichtigen Sicherheitskriterien. Hier war es gerade ein namhafter Anbieter, nämlich Philips, der mit dem Baby-Light „Hase auf Wolke“ die Tester überhaupt nicht überzeugen konnte. Das Nachtlicht erhitzte sich innerhalb des Betriebes auf sagenhafte 86 Grad Celsius. Dies kann schnell zu Verbrennungen führen, zumal gerade Kinder sich von den bunten Lichter geradezu inspiriert fühlen, sie einfach anzufassen. Alle weiteren Anbieter konnten im Test im Hinblick auf die Sicherheit für das Kind überzeugen.

Worauf Eltern unbedingt achten sollten

Die Tester von Öko-Test haben auch ein Augenmerk auf mögliche vorhandene elektrische oder magnetische Wechselfelder. Diese sind Quellen für Elektrosmog, der wiederum bei Kindern in Verdacht steht, Leukämie zu begünstigen. Positive Nachricht für alle Eltern ist, dass bei allen getesteten Nachtlichtern im Hinblick auf Elektrosmog Entwarnung gegeben werden konnte.

Da die Messungen allerdings mindestens einen Abstand von einem Meter zum schlafenden Kind voraussetzen, sollten Eltern darauf achten, diesen Mindestabstand einzuhalten. Wichtiger Tipp für Eltern: Nachtlichter sollten gemäß Kinderarztempfehlungen nie präventiv zum Einsatz kommen, sondern nur wenn und so lange das Kind Angst in der Dunkelheit hat, damit das Kind lernt, mit Dunkelheit umzugehen und auch in dieser angstfrei zu schlafen.

Mädchen Ratgeber

Nachtlichter – der größte Teil ist sicher und empfehlenswert

Gerade bei Nachtlichtern, die sich im direkten Umfeld von Kindern befinden, sind Sicherheit und Gesundheitsschutz wichtige Aspekte. Angenehm für Eltern ist hierbei, dass bei der Stiftung Warentest in diesem Hinblick wie auch im Aspekt Energieersparnis von 24 getesten Nachtlichtern alle als gut und sehr gut bewertet wurden. Nur ein Produkt fiel durch, weil es sich zu stark erhitzte.

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Titelbild: © MNStudio – fotolia.com

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

1 comment

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    Gerlinde Eigel 15 August, 2015 at 13:57 Antworten

    Hallo liebes Team,

    ich bin auf der Suche nach den Testergebnissen zu Nachlichter wie auch bei Ihnen im Artikel erwähnt. Leider kann ich die Inhalte dazu nirgends finden weder bei Okö Test noch bei Stiftung Warentest.

    Gerne hätte ich die kompletten Ergebnisse, evtl. auch zu einer Pauschale.

    Können Sie mir weiterhelfen.

    Herzlichen Dank und Gruß
    Gerlinde Eigel

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