Kinderfreundliches Badezimmer – 6 praktische Tipps

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Baby im Badetuch
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Sicherheit und Komfort – wer Kinder hat, muss auf diese Faktoren besonders achten. Das gilt ebenso für das Badezimmer, denn auch die jüngsten Familienmitglieder halten sich in diesem Raum häufig auf. Umso wichtiger ist die Einrichtung eines kinderfreundlichen Badezimmers.

Für die Kleinen: Komfort im Badezimmer

Nicht nur Erwachsene schätzen ein komfortables Badezimmer – auch Kinder wollen das Bad möglichst bequem nutzen wollen. Das kann schon durch kleine Änderungen in der Einrichtung erreicht werden. Kleine Hocker oder Bänke haben einen großen Nutzen. Hier können sich die Kinder bequem anziehen. Werden Haltegriffe an der Badewanne oder der Dusche montiert, können die kleinen Familienmitglieder einfacher ein- und aussteigen.

Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass sich die Duschtüren sowie die Schränke und Schubläden auch für Kinder leicht öffnen lassen. Finger sollten dabei möglichst nicht eingeklemmt werden können – dies kann durch Schubladenstopper vermieden werden.

Auch die Eltern können von einem kindgerechten Badezimmer profitieren. Wer bei der Anschaffung einer Badewanne zu einer Eckbadewannde greift, macht sich selbst und auch den Kindern das Baden deutlich leichter: Viele dieser Modelle sind mit einer Sitzgelegenheit versehen, sodass Eltern die Kinder problemlos waschen können, ohne selbst in die Wanne zu steigen. Diese Wannen passen zudem auch in kleine Badezimmer und nutzen den verfügbaren Raum perfekt – ohne an Platz einzubüßen.

Kinder vor möglichen Gefahren im Badezimmer schützen

Grundsätzlich sollte in erster Linie darauf geachtet werden, dass das Kind das Badezimmer sicher benutzen kann. Insbesondere bei den Armaturen muss beachtet werden, dass die Haut von Kindern deutlich dünner und damit um einiges empfindlicher ist. Sind die Armaturen zu heiß und werden vom Kind angefasst, kann das schmerzhaft werden. Manchmal kann es sogar zu Verbrennungen kommen.

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Diesem Problem kann glücklicherweise entgegengewirkt werden: Durch die Installation spezieller Armaturen, die das heiße Wasser abschirmen, erhitzt sich die Oberfläche nicht zu sehr. Alternativ können auch Thermostate montiert werden, die nur eine bestimmte Temperatur erreichen. Damit kann das Kind die Einrichtung problemlos nutzen.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt im kinderfreundlichen Badezimmer sind Böden. Glatte Fliesen stellen schnell eine Gefahr dar, da sie sehr rutschig sein können. Wenn Kinder durch das Badezimmer laufen oder in der Dusche beziehungsweise Badewanne stehen, können sie hier ausrutschen. Antirutschfliesen oder rause Fliesen wirken dem entgegen. Auch Badematten und Vorleger wirken rutschhemmend und können Unfällen vorbeugen.

Das Badezimmer kindgerecht dekorieren

Um den Kindern das Zähneputzen sowie das Baden möglichst angenehm zu machen, ist es ebenfalls hilfreich, das Badezimmer kindgerecht zu dekorieren. Dazu eignen sich:

  • abnehmbare Aufkleber,
  • Sticker
  • oder Wandtattoos an den Spiegeln sowie an den Fliesen sehr gut.

Badeentchen und verschiedene Spielzeuge sowie Spiele sorgen für Spaß in der Badewanne. Auch leuchtende Armaturen und andere bunte Accessoires machen das Badezimmer kinderfreundlicher. Mit Kinderbademänteln und besonders weichen Handtüchern für Kinder wird auch das Abtrocknen zum Kinderspiel. Diese Dekorationen und Accessoires bewirken, dass das Kind sich gerne im Badezimmer aufhält.

Das kindgerechte Badezimmer: Sicherheit, Komfort und Spaß

Wer ein kindgerechtes Badezimmer einrichten möchte, sollte vor allem auch die notwendige Sicherheit für die Kleinen achten. Dazu gibt es spezielle Armaturen und geeigneten Bodenbelägen wird Gefahren vorgebeugt.

Dabei darf allerdings auch der Komfort nicht zu kurz kommen: Mit geräumigen Badewannen wird das Waschen der Kinder erleichtert. Passende, bunte Accessoires im Badezimmer sorgen für den notwendigen Spaß.

Video: Gefahren im Haushalt – Welt der Wunder


Titelbild: ©istock – FamVeld

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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