Garten für alle – für jeden einen Lieblingsplatz schaffen

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Kinder in Blumenbeet am Blumen gießen - Lieblingsplatz im Garten
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Die zarten Farben des Frühlings, den berauschenden Duft des Sommers und die Farbenvielfalt des Herbstes zu erleben, das macht einen Garten aus. Egal, ob jung oder alt, hier kommen Menschen und Tiere auf ihre Kosten.

In der Kinderecke herrscht emsiges Treiben

Kinder lieben es, wenn sie den Erwachsenen bei der Gartenarbeit helfen dürfen. Über ein kleines Stück, welches nur für sie bestimmt ist, freuen sie sich besonders. Hier können sie Gemüse oder bunte Blumen aussäen und den zarten Pflänzchen beim Wachsen zuschauen. Aus einem Sandkasten, der keine Verwendung mehr hat, wird so schnell ein Beet. Es genügt auch, wenn ein kleiner Hügel aus Erde oder Natursteinen gestaltet wird.

Für das Arbeiten, Essen und Spielen im Garten bietet es sich an für Kinder eine Ecke mit Gartenmöbeln auszustatten. Auf den kleinen Tischen wird getopft und am Picknicktisch gegessen. Gartenmöbel für Kinder sind pflegeleicht und wetterfest. So können sich die kleinen aber auch großen Gartenliebhaber nach ihrer Arbeit entspannen.

Mobile Töpfe und Gartenmöbel bringen Abwechslung

Wer sich an Farben und Formen vieler Pflanzen erfreuen möchte, sollte einen Topfgarten planen. Hier wachsen die Bäume und Sträucher nicht so schnell, wie ausgepflanzt und können durch Rückschnitt zusätzlich klein gehalten werden. In großen und hohen Kübeln fühlen sich sogar Kletterrosen und Weinreben wohl. Mit einer schlichten Kletterhilfe aus Holz bieten sie im Sommer zudem noch Sicht- und Windschutz. Bequeme Gartenmöbel gehören ebenfalls zur Ausstattung des Topfgartens. Der Liegestuhl oder die Hollywoodschaukel umrahmt von duftenden Rosen und Clematis, schöner kann der Lieblingsplatz nicht sein.

Das Material der Töpfe richtet sich unter anderem nach der Winterhärte der Pflanzen. Müssen diese im Herbst ins Winterquartier, sollte auf Kunststoff oder Fiberglas zurückgegriffen werden. Winterharte Gewächse bleiben dauerhaft an ihrem Platz und es genügt, wenn die Gefäße mit Noppenfolie oder Jute umwickelt werden. Für sie ist dann auch die Verwendung von Tongefäßen möglich. Die Farben sollten zurückhaltend gewählt werden. Es sind die Pflanzen, welche für Koloration sorgen. Das gilt ebenfalls für die Gartenmöbel, welche hier zum Einsatz kommen.

Gut geeignete Pflanzen für den Topfgarten:

  • wurzelechte Rosen für kleine Gefäße und Balkonkästen
  • Stauden und Blumenzwiebeln als Farbtupfer in kleinen Töpfen
  • Trompetenblumen und Weinreben für alte Weinfässer

Einen Platz für Tiere schaffen

Gartenmöbel und Pflanzen können noch so modern und farbenfroh sein. Ohne das Gezwitscher der Singvögel ist der Lieblingsplatz im Garten undenkbar. Damit sie sich dauerhaft wohlfühlen, brauchen sie Nahrung und geschützte Plätze für ihre Nachkommen. Ziersträucher, die im Herbst Beeren ansetzen, gehören daher in jeden Garten und setzen ganz nebenbei noch schöne Farbakzente. In einer dichten Hecke oder eigens für sie aufgehängten Nistkästen können sie ungestört brüten.

Der Hauskatze sollte zur Brutzeit ein Glöckchen um den Hals gebunden werden. So sind die gefiederten Freunde rechtzeitig gewarnt, wenn sie Gartenmöbel zum Sprung in die Hecke nutzen möchte.

Mädchen Ratgeber
Igel und Eidechsen brauchen einen Platz zum Überwintern. Sie fühlen sich unter einem Laub- oder Reisighügel besonders wohl. Aus dem Grund sollte der Garten im Herbst nicht penibel gesäubert werden. Kleine Haufen mit Pflanzenrückständen, die in der hinteren Ecke platziert sind, wären ideal. Ältere Gartenmöbel aus Holz lassen sich ebenfalls als Winterquartier für Tier umfunktionieren.

Nicht nur auf bequeme Gartenmöbel achten

Repräsentative und hochwertige Gartenmöbel sind zwar schön, sie alleine machen aber den Lieblingsplatz im Freien nicht aus. Es sind die vielen unterschiedlichen Pflanzen sowie die Tiere, welche den Garten erst zum Paradies werden lassen. Gartenmöbel sind der Rahmen, das Bild wird durch die Pflanzen gemalt.

Titelbild: ©istock.com – FamVeld

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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