Deutsche Kinderkrebshilfe: So können sie helfen

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Spende Kinderkrebshilfe
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Als Tochterorganisation der Deutschen Krebshilfe hat sich die Deutsche KinderKrebshilfe vor allem der Erforschung und Bekämpfung von Krebserkrankungen bei Kindern verschrieben. Die gemeinnützige Stiftung hat ein Stiftungskapital von etwas mehr als 26 Millionen Euro und finanziert sich rein aus Spenden – und auf genau die ist sie auch angewiesen.

Spendenbereitschaft garantiert die Durchführung von Projekten

Die KinderKrebshilfe konnte in den letzten Jahren immer darauf vertrauen, dass die Menschen spenden, und zwar regelmäßig und konstant. Das hat zahlreiche Projekte ermöglicht, die anders nicht hätten durchgeführt werden können.

Denn in der Krebsforschung wie auch in der Therapie ist es mit einmaligen Zahlungen nicht getan: Alles dauert etwas länger. Arzneimittelentwicklung, Impfforschung und dergleichen sind langfristige Forschungsprojekte, denn neue Erkenntnisse müssen nicht nur gewonnen, sondern auch umgesetzt, getestet, erprobt werden.

Für Therapien gilt das gleiche: Ein Kindertherapiezentrum ist zwar schnell aufgebaut, muss aber auch unterhalten werden. Und viele der kleine Patienten kommen wieder und wieder, denn Krebs ist nichts, was sich endgültig heilen lässt. Daher sind wiederholte finanzielle Zuwendungen nötig, um den Fortbestand der Arbeit der Stiftung zu sichern.

Keine finanziellen Hilfen von Staat und Pharmaindustrie

Die Deutsche KinderKrebshilfe wird tatsächlich allein aus Spenden finanziert. Staatliche Unterstützung gibt es nicht, und auch die Pharmaindustrie ist nicht involviert. Dadurch wird unabhängige Forschung möglich, denn es sind tatsächlich nur die Interessen der erkrankten Kinder und der heilenden Ärzte, die im Mittelpunkt stehen.

Die Forschung und Entwicklung neuer Therapien kann völlig unabhängig von kommerziellen Interessen durchgeführt werden, was die hohe Qualität der Arbeit ausmacht. Und die ist auch nötig, denn immerhin geht es um Kinderleben.

1.800 Neuerkrankungen gibt es jährlich unter Kindern und Jugendlichen. Das sind 1.800 junge Menschen, die mit der Diagnose Krebs leben müssen, deren Familien unglaublichem Stress ausgesetzt sind, die auf Heilung und ein kindgerechtes Leben hoffen.

Video: Krebskranke Kinder rocken US-Krankenhaus

Spende: KinderKrebshilfe – Information als Ausgangspunkt

Die Deutsche KinderKrebshilfe (mehr Infos hier) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien so früh wie nur möglich zu helfen. Das heißt, dass bereits bei der Diagnose Krebs Informationen zur Verfügung gestellt werden müssen.

Wo finden Eltern und Kinder Hilfe? Welche Therapien gibt es für welche Formen von Krebs? Was macht der Krebs überhaupt, und kann er geheilt werden? Welche Anlaufstellen gibt es? Gibt es in der Nähe Kinderkrebsstationen, gibt es Psychologen und Seelsorger, die sich um Kinder und Familien kümmern?

Wenn Kinder die Diagnose Krebs erhalten, gibt es erst einmal nur Fragen und Angst. Die Kinderkrebshilfe geht darauf ein, steht mit einer Serie von Informationsbroschüren bereit, um aufzuklären. Krebs ist kein Todesurteil, und das ist das erste, was Kinder und Eltern im Umgang mit der Krankheit lernen müssen.

Mädchen Ratgeber

Nicht nur finanzielle Hilfe ist wichtig

Natürlich sind es vor allem die finanziellen Spenden, die die Kinderkrebshilfe benötigt. Aber Sie können noch mehr tun: Das Maskottchen der Stiftung, Prinz Maari, ist als Puppe von Steiff erhältlich. Sie wird als Benefizaktion verkauft, der Erlös geht an die Kinderkrebshilfe. Und es gibt die Aktion „Ein Maari für für jedes krebskranke Kind“ – engagierte Menschen werden gebeten, für krebskranke Kinder eine Patenschaft zu übernehmen. Das organisiert ebenfalls die Kinderkrebshilfe.

Bildquelle: © Frantab – Fotolia.com

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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