Das versprechen Kinderschutzsoftwares

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Schockiert und überrascht Junge im Internet am Laptop
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Das Internet ist ein Medium, das nicht nur für Unternehmen wichtig ist. Auch in der Schule oder im Haushalt leistet das World Wide Web nützliche Dienst. Doch das Internet birgt auch Gefahren, vor denen besonders Kinder zu schützen sind. Entsprechende Kinderschutzsoftware schafft hier Abhilfe.

Welche Gefahren gibt es im Netz?

Im Internet lauern viele Gefahren. Vor allem Kinder sind für diese besonders anfällig, da sie meist die Gefahren nicht richtig erkennen oder auf der Suche nach einer Herausforderung sind. So gibt es im Internet zum Beispiel eine Reihe von Webseiten, die Krieg, Pornografie oder Hasspropaganda betreiben. Kinder sollten sich von diesen Webseiten fernhalten, einen Schutz bieten die meisten Webseiten von sich aus jedoch in der Regel nicht.
Weitere Gefahren bestehen aber zum Beispiel auch in Chat-Räumen oder beim Download von Software. Diese kann unter Umständen Viren oder Spyware enthalten und sich so Zugang zu persönlichen Daten von Ihnen oder den Kindern verschaffen. Eine entsprechende Sicherheitssoftware für den Computer ist daher besonders wichtig und kann auch für den Schutz der Kinder im Internet dienen.

Wie kann Kinderschutzsoftware helfen?

Kinderschutzsoftware kann Ihnen dabei helfen, das Ihrer Kinder sicherer im Internet unterwegs sind. Sie ermöglicht es zum Beispiel, bestimmte Webseiten zu sperren. So können Sie verhindern das die Kleinen auf nicht-jugendfreies Material im Internet zugreifen. Außerdem können Sie etwa die Zeiten zur Nutzung des Internet beschränken. Auf diese weise können Sie sicherstellen, dass die Kinder nur im Internet sind, wenn Sie auch zu hause sind oder zum Beispiel nicht heimlich in der Nacht das Netz durchstöbern.

Für den Schutz von Kindern bieten Betriebssysteme wie Microsoft Windows bereits zahlreiche Funktionen und Möglichkeiten. Darüber hinaus ist aber auch Software erhältlich. Gerade wenn Sie auf der Suche nach einem Komplettschutz sind, dann müssen Sie in der Regel die Möglichkeiten, die Ihnen das Betriebssystem bietet mit der Funktionalität von einem oder mehreren Programmen kombinieren.

Wichtig ist es jedoch, dass Sie sich stets vor Augen halten, dass eine Schutzsoftware keinen 100% Schutz bieten kann.

Sie sollten Ihre Kinder dennoch stets beobachten, wenn sie im Internet unterwegs sind und sich bereits im Vorfeld ausführlich mit den Kleinen über die Gefahren und Risiken unterhalten. Das ist nach wie vor der beste Schutz.

Welche Kinderschutzsoftware gibt es?

Bei der Kinderschutzsoftware haben Sie eine große Auswahl an Programmen. Dabei kann keine Software jedoch alles. Das heißt, dass Sie in der Regel für einen vollständigen Schutz mehrere Möglichkeiten miteinander kombinieren müssen. Als Nutzer von Microsoft Windows, haben Sie ab Windows 7 die Möglichkeit, Spiele und Applikationen entsprechend deren Altersfreigabe oder auch manuell zu sperren. Zudem können Sie die Zeit einschränken, wann der Computer genutzt werden kann. Ergänzend können Sie ab Windows 8 über den Microsoft Family Account weitere Einstellungen vornehmen.

Kinderschutzsoftware aus dem Handel ermöglicht es hingegen, bestimmte Webseiten zu sperren, sodass die Kinder keinen Zugang zu nicht altersgerechtem Material haben. Zudem gibt es Software mit denen sich der Internetzugang beschränken lässt. Diese Programmen funktionieren Hand in Hand mit der Software, die mit Microsoft Windows mitgeliefert wird und bietet so eine sinnvolle Ergänzungen. Weitere Einstellungen für die Kindersicherung können und sollten Sie zudem im Router oder in der Firewall vornehmen, um weiteren Schutz zu erhalten.

Kinderschutzsoftware – sinnvoll oder nicht?

Kinderschutzsoftware kann nicht die Aufsichtspflicht der Eltern ersetzen und kann auch keinen 100% Schutz im Internet gewährleisten. Hier gilt nach wie vor das Aufmerksamkeit und Vorsicht der beste Schutz sind. Vor allem in Chat-Räumen und in den sozialen Netzwerken kann die Schutzsoftware meist nur wenig ausrichten. Dennoch ist die Kinderschutzsoftware eine wichtige und sinnvolle Ergänzung für Computer, die von Kindern genutzt werden. Entsprechende Programme, kombiniert mit den Möglichkeiten, die Ihnen zum Beispiel Microsoft Windows bietet, machen das Surfen und die Nutzung des Computers durch Kinder deutlich sicherer.

Video: Kinderschutzsoftware für das Internet


Titelbild: ©istock.com – BrianAJackson

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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