Die 5 beliebtesten Hochzeitsbräuche

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Hochzeit 2013
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Meist haben sie jahrelange Tradition und gerade deshalb gehören die guten alten Hochzeitsbräuche zu einer Hochzeit ganz einfach dazu. Allerdings sind die Bräuche meist von Region zu Region unterschiedlich. Einige aber werden beinahe überall zelebriert.

Altes Porzellan und Rituale aus der neuen Welt

Sicherlich auch heute noch zu den beliebtesten Bräuchen gehört der Polterabend. Er gilt auch als einer der Ältesten und stammt vermutlich aus vorchristlichen Zeiten. Am Polterabend ist das Brautpaar gemeinsam anwesend und im Zuge der Feierlichkeit zerschlagen die Gäste Porzellan. Die Brautleute müssen dann die Scherben zusammenkehren. Glas darf dabei nicht verwendet werden, weil es Unglück bringt. Traditionellerweise findet er am Tag vor der Trauung statt. Aus England stammt ein Brauch, der auch in Mitteleuropa immer beliebter wird. Die Braut solle bei der Hochzeit etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues tragen. Dabei steht das Geliehene für Freundschaft, das Blau für Treue, das Alte für die Vergangenheit und das Neue für die Zukunft.

Das frisch getraute Paar beweist Harmonie

Gerade in den ländlichen Regionen sieht man häufig noch einen Brauch, der die notwendige Balance in der Ehe symbolisiert. Beim Sägen vor der Kirche wird ein auf einem Sägebock liegender Holzstamm von Braut und Bräutigam auseinandergesägt. Dies stellt die erste Herausforderung für das eben erst getraute Paar dar, die gemeinsam gemeistert werden muss. Die Schrotsäge, die dafür verwendet wird, muss achtsam hin und her gezogen werden, weil sie sich sonst verkeilt. Meist geben die Freunde dem Paar eine alte und rostige Säge und einen extra starken Stamm um die Aufgabe zu erschweren und für mehr Spaß zu sorgen. Danach geht es dann meist zur Location, wo die Feierlichkeiten abgehalten werden. Hier wartet bereits der nächste und äußerst beliebte Brauch – die Brautentführung.

Video: Die bekanntesten Hochzeitsbräuche

Wer die nächste Braut wird

Die Entführung der Braut geht auf das Mittelalter zurück. Meist entführen gute Freunde die Braut und ziehen mit ihr von Lokal zu Lokal. Die Zeche zahlt der Bräutigam, der der Braut hinterher eilt. Heute wird der Brauch allerdings häufig abgewandelt und man begibt sich nur in ein bekanntes Lokal, damit die Suche nicht zu aufwendig wird. Um eine Hochzeitsfeier dann noch so richtig traditionell abzuschließen, fehlt nur noch das Werfen des Brautstraußes. Alle unverheirateten Frauen versammeln sich hinter dem Rücken der Braut. Dann wirft diese den Brautstrauß nach hinten. Der in Amerika und Mitteleuropa beliebte Brauch besagt, dass diejenige die den Strauß fängt, die nächste sein wird, die vor den Altar tritt.

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Überraschungen für das frisch getraute Paar

Keine Hochzeit kommt ohne die beliebten Hochzeitsbräuche aus. Es gibt je nach Region viele verschiedene Bräuche, die auch unterschiedlich zur Anwendung kommen können. Welche dieser Traditionen nun für die Hochzeit infrage kommen, kommt ganz auf die Region aber nicht immer nur auf die Wünsche des Brautpaares an.

Foto: © glogoski – Fotolia.com

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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