Zahnpasta für Kinder: Welche ist die Beste?

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Jeden Morgen und Abend kämpfen Eltern den „Du-musst-Zähneputzen-Kampf“. Damit Kindern der Spass an der Gesunderhaltung der Zähne vermittelt wird, sollte eine speziell auf die Bedürfnisse der kleinen Menschen abgestimmte Zahnpasta verwendet werden. Doch welche Kinderzahnpasta ist die Beste?

Zahnpasta für Kinder – geschmackvoll sollte sie sein

Sicherlich ist für Eltern in erster Linie wichtig, dass die Kinderzahnpasta alle wichtigen Stoffe für die Zahngesundheit des Nachwuchses mitbringt. Um allerdings einen Sieg bei den Kindern in Sachen Zähneputzen zu erzielen, muss die Zahnpasta einiges mehr leisten.

Kinderzahnpasta muss nämlich Spass bringen. Daher sollte schon auf der Zahnbürste ein buntes Bild auf einen tollen Geschmack hinweisen. Die Zahnpasta sollte alle Sinne der Kinder ansprechen. Ein angenehm fruchtiger Duft, ein weiches Aroma, ein leckerer Geschmack und ganz unterschwellig gute Inhaltsstoffe für die Zahnhygiene und -gesundheit machen eine richtig gute Kinderzahnpasta aus.

Video: Alles rund um Milchzähne, Zahnpasta und Zähneputzen mit elmex – dm mitgefragt?

Inhaltsstoffe nicht ganz vergessen – ein Blick aufs Fluorid

Grundsätzlich verhindert das regelmäßige Zähneputzen mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta die Bildung von Karies. Zahnärzte empfehlen, mit dem Zähneputzen bereits ab dem zweiten Lebensjahr zu beginnen. Dazu sollte zweimal täglich mit einer fluoridhaltiger Zahnpasta geputzt werden. Allerdings kommt es je nach Lebensalter auf die Menge der Inhaltsstoffe an.

Kinderzahnpasta verleitet natürlich aufgrund des lustigen Designs und der ansprechenden Farben zum Kauf. Trotzdem sollte der Blick auf die Inhaltsstoffe nicht vergessen werden. Entsprechend der Leitlinie des Zentrums für zahnärztliche Qualität sollte zur Kariesprophylaxe darauf geachtet werden, dass Kinder unter 6 Jahren eine Kinderzahnpasta verwenden.

In der Regel enthält Kinderzahnpasta 500 ppm Fluorid, während Zahnpasta für Erwachsene rund die dreifache Menge Fluorid enthält. Grundsätzlich sollten also Kinder vor dem 6. Lebensjahr nicht die Zahnpasta der Eltern benutzen, um eine Überdosierung des Fluorids zu vermeiden. Bei kleineren Kindern kann es sonst an den nicht durchgebrochenen Milchzähnen bereits durch Veränderungen im Zahnschmelz zu einer Zahnfluorose kommen.

Kinderzahnpasta – die richtige Anwendung ist wichtig

Grundsätzlich sollte mit dem Durchbruch des ersten Milchzahns mit dem Zähneputzen begonnen werden. Bis zum Durchbruch des ersten bleibenden Zahnes sollte eine Kinderzahnpasta mit einem niedirgen Fluoridgehalt von 0,05 % benutzt werden.

Bis zum zweiten Geburtstag sollten die Zähne des Kindes auch nur einmal täglich mit der fluoridhaltigen Kinderzahnpasta und mit einer geringen Menge geputzt werden. Da die Kinder noch nicht ordentlich ausspucken, wird nämlich häufig ein Teil der Zahnpasta heruntergeschluckt. Nach dem Durchbruch des ersten bleibenden Zahns mit zirka 6 Jahren kann auf eine Erwachsenenzahnpasta mit 0,10 bia 0,15 % Fluorid umgestellt werden. Die Zahnreinigung sollte dann auch mindestens zweimal am Tag erfolgen.

Mädchen Ratgeber

Spielerisch zum gesunden Zähneputzen – so funktioniert es

Wer seinem Kind das Zähneputzen spielerisch zugänglich machen möchte, der sollte bei der Wahl der Kinderzahnpasta, sowohl auf die guten Inhaltsstoffe als auch auf den Geschmack des Kindes eingehen. Erwachsenenzahnpasta enthält für das Zähneputzen bis zum 6. Lebensjahr nicht nur zuviel Fluorid, sondern ist für den Geschmack der Kinder auch zu scharf.

Da aber jedes Kind einen eigenen Geschmack entwickelt, kann es durchaus sein, dass selbst die beste Kinderzahnpasta nicht gemocht wird. Manchmal muss dann einfach eine andere ausprobiert werden. Grundsätzlich ist eine gute Kinderzahnpasta aus Kindersicht einfach eine Zahnpasta, die Spass macht.


Titelbild: Copyright: Cathy Yeulet

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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