Stauballergie – Das hilft wirklich

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Stauballergie
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Der menschliche Organismus wird zunehmend immer sensibler und reagiert häufig auf, im Grunde harmlose Stoffe mit einer allergischen Reaktion. Im Falle der Stauballergie wissen viele Betroffene nicht einmal, dass sie unter der Hausstauballergie leiden, wundern sich jedoch über Schlafstörungen und eine verstopfte Nase am Morgen. Niemand sollte glauben, dass er einer Allergie hilflos ausgesetzt ist. Es gibt immer passende Maßnahmen zur Linderung oder der Ursachenbehandlung.

Der Ursache der Stauballergie auf den Grund gehen

Ursache der Hausstauballergie ist der Kot der Hausstaubmilbe. Sie lebt vorwiegend in Matratzen und auf Polstermöbeln. Im Grunde genommen ein ungefährliches Lebewesen, das seine Exkremente in Textilien hinterlässt. Normalerweise sollte ihre Anwesenheit kein Problem für den Menschen darstellen, doch macht hier das Immunsystem einiger Betroffenen dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung und reagiert sehr überempfindlich mit einer allergischen Reaktion.

Wechsel der Matratze oder ein milbendichter Bezug

Es reicht keinesfalls aus, die Matratze abzubürsten oder zu saugen. In einer Matratze leben Millionen von Milben, die sich von kleinsten Hautschuppen ernähren und vermehren. Notwendig ist demnach der dichte Bezug sowie eine anti-allergene Bettwäsche, in denen sich die Milben nicht festsetzen können.

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Reinigung von Laken und Bettwäsche spätestens nach 14 Tagen

Es spricht für sich, dass die Reinigung von Laken und Bettwäsche spätestens nach 14 Tagen erfolgen sollte. Gegebenenfalls ist das Waschen der Bettdecke bei 60° Grad ebenso hilfreich. So finden Sie mit einer Stauballergie wieder erholsamen Schlaf.

Jetzt wird der Hausstauballergie der Kampf angesagt

  • Alternativ wird ein Wechsel zu einem Wasserbett mit Sicherheit für Besserung sorgen.
  • Ferner gilt: Die Verwirbelung des Staubs vermeiden! Hier ist ein beutelloser Staubsauger von höchster Priorität. Staubsauger mit Beutel verwirbeln den Staub beim Saugen und sorgen somit für die Verschlimmerung der Symptome einer Stauballergie.
  • Beim Abwischen der Möbel sind feuchte Tücher aus Mikrofaser dienlich. Sie nehmen den Staub sofort auf und reduzieren stark die Verwirbelung. Mindestens zweimal in der Woche sollten Möbel und Wohnlandschaft gereinigt werden.
  • Menschen, die besonders stark unter den Symptomen der Stauballergie leiden, sollten – sofern möglich – auf glatte Böden aus Keramik ausweichen und einen feinflorigen Teppich bevorzugen.
  • Generell sollten Schränke geschlossen sein. Regale mit Dekorationen, Büchern oder Gläsern sind Staubfänger, die entfernt werden müssen. Besser sind Vitrinen und Schränke, die geschlossen werden.
  • Auch Kuscheltiere, die gern auf dem Sofa oder im Kinderzimmer platziert werden, sind willkommene Orte für Milben. Sie können entweder regelmäßig gewaschen oder in das Gefrierfach gelegt werden, wo die kleinen Spinnentiere nach kurzer Zeit absterben.

 

Die Stauballergie nicht auf die leichte Schulter nehmen

Viele Menschen leiden dauerhaft unter tränenden Augen, Niesen bzw. einer verstopften Nase und Husten. Der Schlaf ist gestört und der Morgen beginnt mit quälendem Unwohlsein. Charakteristisch für die Stauballergie ist, dass die Symptome am stärksten in der Nacht und am frühen Morgen auftreten. Wer bisher geglaubt hat, an einem Dauerschnupfen zu leiden, sollte in Erwägung ziehen, an einer Hausstauballergie zu leiden. Die Symptome verändern sich im Laufe der Zeit und verstärken sich. So kann aus dem schlichten Husten Asthma entstehen. Daher lohnt es sich, an den Ursachen zu arbeiten und diese aus dem Weg zu räumen.

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Titelbild: © wavebreakmedia – shutterstock.com

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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