Risiko Raumluft: Krank durch Pilzsporen und Wohngifte

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Wenn die Raumluft durch Wohngifte belastet wird, kann das nachhaltige Folgen für die Gesundheit aller Familienmitglieder haben. Oft werden Symptome wie brennende Augen oder eine plötzlich laufende Nase gar nicht der ungesunden Raumluft zugeschrieben. Doch mit einem tieferen Blick wird deutlich: Wir setzen uns weit mehr Gefahren durch Wohngifte und Pilzsporen aus, als uns bewusst ist.

Oh Schreck! – Das neue Ledersofa war keine gute Idee

Moderne Tapeten, Farben und Lacke sind mit verantwortlich für die nicht sichtbaren Ausdünstungen, die täglich in Wohnräumen eingeatmet werden. Immer mehr künstliche Stoffe erreichen unser Leben. Es wird mehr Komfort gewünscht, mehr Farbvielfalt, weichere Stoffe und und und… Die Liste ist beliebig erweiterbar. Nach der Renovierung des Wohnzimmers erhält die Familie auch ein schönes neues Sofa – aus herrlichem Leder.

Doch wer ist sich der Tatsache bewusst, dass dieses Sofa bei einer Entrümpelung aufgrund der Chemikalien im Leder nur auf dem Sondermüll enden darf? Die hohe Investition eines Möbelstücks kann demnach gewaltig nach hinten losgehen. Auch moderne Möbel, die aus Holzwerkstoffen – also Spanplatten mit speziellen Klebestoffen bestehen, dünsten diese Substanzen wochen- bzw. monatelang in der Raumluft aus.

Pilzsporen in der Luft – Auf Dauer krank

Insbesondere Pilzsporen sind in Wohnräumen gefährliche Auslöser für schwere Atemwegserkrankungen, die in einer lebenslangen Allergie enden können. Wenn es in Wohnräumen muffig riecht oder schwarze Flecken auftreten, sollten die Alarmglocken läuten! In alten in neuen Gebäuden können sich überall Pilzsporen bilden. Bei älteren Häusern muss die Substanz der Wände und Kellerräume geprüft werden und das Mauerwerk getrocknet und abgedichtet werden.

Insofern ist es sinnvoll, sich auch bei einem Neubau mit einem Baubiologen zusammenzusetzen und sich über die verschiedenen Pilzsporen und Gifte in Wohnräumen aufklären zu lassen. Sie bieten darüber hinaus eine ganzheitliche Beratung an, welche Produkte die Gesundheit nicht beeinflussen.

Das Sick-Building-Syndrom verändert das Leben

Die Kombination aller Wohngifte, die in der Folge den Menschen in seiner häuslichen Umgebung krankmachen, wird als das Sick-Building-Syndrom bezeichnet. Denn oft sind es vor allem auch unspezifische Symptome, die den allgemeinen Gesundheitszustand dauerhaft verschlechtern. Betroffene, die kurz nach dem Einzug in ein neues Haus von unklaren Beschwerden betroffen sind, reagieren auf die vorhandenen Gifte, die bereits vom Mauerwerk, Fußboden oder Teppichbelägen ausgehen können.

So wird das Sick-Building-Syndrom (SBS) in zwei Arten eingegliedert: Das temporäre SBS und das permanente SBS. Bei dem temporären SBS handelt es sich um vorübergehende Störungen der Gesundheit, die mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Hautrötungen auftauchen und nach ausreichender Belüftung der Räume wieder verschwinden. Anders als bei dem permanenten SBS, bei dem die Symptome dauerhaft sind.

Die Räume unter die Lupe nehmen und Ursachen beseitigen

Menschen, die seit geraumer Zeit mit unspezifischen Krankheitssymptomen leben oder von behandelnden Ärzten mit psychosomatischen Beschwerden wieder nach Hause geschickt werden, sollten in Betracht ziehen, dass ihre gesundheitlichen Probleme eventuell die Folge von gesundheitsschädlichen Ausdünstungen in ihren Wohnräumen sind.

Zur Herstellung von Möbelstücken wird heute keineswegs nur Holz und Knochenkleber verwendet, viele chemische Zusätze sorgen für modernen Komfort. Dazu gehört auch das praktische Laminat oder Polsterstoffe. Neben Wohngiften können auch unentdeckte Pilzsporen der Grund für die Verschlechterung des Gesundheitszustandes sein.

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Der Fachmann bietet Hilfe

Es ist ratsam, sich einen Fachmann zur Seite zu holen um solche Fragen abzuklären. Hier bietet die Baubiologie Hilfe und Unterstützung um Gifte und Pilzsporen zu entdecken oder aus den Wohnräumen wieder zu entfernen.


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Bildquelle: © akarakingdoms – Fotolia.com

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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