Krebsrisiko bei Babynahrung

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Krebsgefahr Babynahrung
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Vor allem Babys sollten eine Nahrung ohne Schadstoffe, die ihre Gesundheit belasten können, erhalten, denn ihr Immunsystem und ihr Verdauungssystem sind noch nicht vollkommen ausgebildet. Doch die neusten Testergebnisse rufen Besorgnis in jungen Eltern hervor: zahlreiche Babybreie enthalten krebserregende Substanzen.

Tester entdeckten krebserregende Inhaltsstoffe in Babynahrung

Tester einer Zeitschrift, die auf den Verbraucherschutz spezialisiert ist, untersuchten Babybreie aus Gläsern. Darunter waren hauptsächlich Bio-Produkte aus püriertem Gemüse für Babys. Die Tester entdecken in der Babynahrung einiger Hersteller (über die Hälfte der getesteten Produkte) unter anderen die Substanzen Furan und Benzol. Diese beiden Stoffe sind dafür bekannt, die Entstehung von Krebs zu fördern. Benzol ist zum Beispiel in Benzin enthalten und ein Schadstoff in der Luft. Furan wurde bei Tierversuchen eingesetzt, wobei die Ergebnisse zeigten, dass dieser Stoff Krebs in Tieren hervorrief. Diese Stoffe entstehen beim langen Erhitzen von Gemüse. Beikost aus Obst und Getreide enthält dagegen weniger bis gar keine dieser beiden Substanzen.

Noch weitere giftige Chemikalien wurden ans Licht gebracht

Doch nicht nur Furan und Benzol fanden die Tester in den Gläsern vor. Einige Produkte wiesen weitere krebserregende Stoffe auf. Semicarbazid wurde dabei zum Beispiel entdeckt. Es steht in Verdacht, das Erbgut zu schädigen und die Entstehung von Krebs zu begünstigen. Dieser Stoff gelangt durch die Deckel in den Brei. In den Deckeln der Gläser stecken nämlich Chemikalien. Weiterhin wurde die Substanz Acryamid ausfindig gemacht – jedoch nur in wenigen Produkten wie beispielsweise Babykeksen, die in manche Breie gegeben werden.

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Wichtiger Hinweis:

Acrylamid entsteht beim Backen, Rösten und Braten, ganz besonders bei stärkehaltigen Produkten wie Getreide und Kartoffeln. Tierversuche bewiesen inzwischen, dass dieser Stoff Krebs auslöst.

Was Eltern tun können, um ihre Kleinsten zu schützen

Da niemand bis jetzt genau sagen kann, welche Mengen sich wirklich belastend auf den jungen Organismus eines Babys auswirken, ist es ratsam, die Babynahrung selbst zuzubereiten und auf fertige Babybreie zu verzichten – zum Schutz der Gesundheit des Babys. Hierbei sollte Wert auf biologische erzeugt bzw. angebaute Lebensmittel gelegt werden. Diese werden, nachdem sie geputzt und kleingeschnitten wurden, kurz aufgekocht oder gedünstet für etwa 20 Minuten. Danach werden sie püriert.

Wichtig dabei ist, dass der Brei nicht noch ein zweites Mal aufgekocht wird. Daneben können auch frisch gepresste Säfte, Smoothies oder rohe Obstbreie verfüttert werden. Der Vorteil: die Eltern wissen genau, was sie ihrem Baby füttern und die Nahrung wurde frisch zubereitet und enthält noch weitaus mehr Vitamine und Enzyme.

Krebsrisiko sicher umgehen: Babybrei selbst zubereiten

Das Krebsrisiko, das von Babybreien ausgeht, ist scheinbar nicht besonders hoch, doch die giftigen Substanzen wirken sich dennoch in gewisser Weise negativ auf die Gesundheit aus. Daher ist es empfehlenswert, die Nahrung für das Baby selbst zuzubereiten.

Video zum Thema: Babynahrung selber zubereiten

Möchten Sie wissen welche Ernährung gut für Ihr Kind ist?
Dann lesen Sie hier unseren Artikel „Richtige Ernährung für Babys“

Quelle Foto: © Freer – Fotolia.com

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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