Kleidung selber nähen: Gesunde Rohstoffe und individuelle Maße

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Wer das nötige handwerkliche Geschick und eine Portion Kreativität mitbringt, der muss nicht unbedingt jede Bluse oder jede Hose zu einem oftmals hohen Preis im Modefachhandel kaufen. Viel aufregender ist es doch, wenn es darum geht, stilvolle Kleidung „in Eigenregie“ nähen zu können. Wenn dazu gesunde Rohstoffe bzw. umweltfreundliche Materialien zum Einsatz kommen – umso besser. Unter diesen ideenreichen Voraussetzungen macht es einfach noch mehr Spaß, sich mit Nadel und Faden zu bewaffnen und einfach drauf los zu nähen. Allerdings darf die richtige Ausstattung dabei nicht fehlen.

Naturmaterialien sind voll im Trend

Vom feschen Haarband über trendige Westen bis hin zu modischen Schals oder komplizierten Hemden, Jacken oder Kleidern: Anspruchsvolle Hobby-Schneider lieben es, stets aufs Neue die eigene Kreativität und die besondere Fingerfertigkeit unter Beweis zu stellen. In Anbetracht der Tatsache, dass im klassischen Handel viele Textilien angeboten werden, die zum Teil gefährliche Schadstoffe enthalten, verwundert es nicht, dass immer mehr qualitätsbewusste Verbraucher dem „DIY“-Trend verfallen. Do it yourself – lautet die Devise, wobei es heute schier unendlich viele Möglichkeiten gibt, in denen schadstofffreie bzw. biologisch wertvolle Stoffe bestellt werden können.

„Ganz nebenbei“ behalten diese meist weitaus höherwertigeren Stoffe im Gegensatz zu herkömmlichen Materialien erheblich länger ihre Form und ihre Griffigkeit, die Farben halten länger, und das Beste: Sie lassen sich auch noch weitaus erheblich einfacher bearbeiten.

Video: Langarmshirt selber nähen – Nähen für Anfänger

Öko-Zertifikate und Faszination „Bio“

Die Ansprüche der Verbraucher an hochwertige und vor allem gesunde Textilien sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Zu Recht, denn wer will schon Klamotten tragen, die schon bei der Herstellung buchstäblich mit chemischen Substanzen verunreinigt worden sind? Und so verwundert es nicht, dass heute selbst die Discounter in ihren Non-Food-Abteilungen hochwertige Bio-Stoffe anbieten, die mit vielsagenden Bio-Qualitätssiegeln ausgezeichnet sind, wie zum Beispiel Made in Green, Ökotex und Co.

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Zwar sind die mit der Herstellung verbundenen Zusatzkosten nicht unerheblich, aber qualitätsbewusste Hobbynäher nehmen diesen „Umstand“ gerne in Kauf. Schließlich spricht in dieser Hinsicht ja außerdem für sich, dass sich dieser „Mehraufwand“ positiv auf die Qualität bzw. auf die Strapazierfähigkeit und somit auf die Lebensdauer des verwendeten Materials auswirkt. Gar nicht erst zu reden davon, dass die Griffigkeit und das Tragegefühl einfach um einiges besser sind.

Maßgeschneiderte Kleidung aus eigener Werkstatt

Es macht einfach Spaß, zu sehen, wie die Textilien, die in Eigenregie angefertigt werden, sukzessive Form annehmen. Mit einer einfachen Grundausstattung können die meisten Kleidungsstücke ohne allzu großen Aufwand selbst angefertigt werden. Eine Nähmaschine, Schnittmuster, Schere, Nadel und Faden sind alles was benötigt wird. Weil die Stabilität und die Formfestigkeit gerade bei hochwertigen Naturmaterialien ein entscheidendes Plus ist, tun Hobbyschneider gut daran, von Anfang an auf „maßgeschneiderte“ Präzision zu achten. Hier kann der Einsatz eines Torsos Abhilfe schaffen. Auf diese Weise wird es noch einfacher, richtig gute Arbeit zu leisten. Insbesondere wenn es darum geht, Selbstgenähtes zu verschenken, ist es unabdingbar, auf maßgeschneiderte Kunstwerke zu setzen, die noch dazu aus ausgesuchter Bio-Qualität sind.

Viele gute Gründe für modische Eigenkreationen

Warum auf chemisch hergestellte Kleidung setzen, wenn es doch auch anders geht? Ist es nicht viel spannender, Mode am eigenen Leib zu tragen, die selbst angefertigt wurde und bei der von Anfang an der Fokus auf erlesener Qualität stand? Vor allem auch mit Blick auf das Anfertigen von Baby- bzw. Kinderkleidung sollte verstärkt auf ausgesuchte schadstofffreie Ware zurückgegriffen werden. Der Gesundheit zuliebe.

Titelbild: © istock.com – Larek

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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