Familienfotos zuhause drucken – Was möglich ist und worauf Sie achten sollten

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Eine Fotocollage mit unzähligen Bildern.
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Es ist ein bekanntes Problem: Zuhause stapeln sich die CDs und USB-Sticks mit den gesammelten Bildern und man nimmt sich fest vor, sie auch ausdrucken zu lassen. Doch der hohe Aufwand mit dem Gang zum Geschäft lässt einen zurück schrecken. Und selber ausdrucken erscheint einem viel zu teuer und kompliziert – muss es aber keineswegs sein! Mit etwas Praxis und dem nötigen Know-How gelingt das spielend leicht und mit hervorragenden Ergebnissen.

Entscheidend ist das richtige Gerät

Das Wichtigste zuerst: Überlegen Sie genau, wie und in welchem Rahmen Sie Ihre Fotos ausdrucken wollen. Zur Auswahl stehen der Fotodrucker sowie eine Vielzahl an Multifunktionsgeräten, zwischen denen man ganz nach Bedarf und Geldbeutel das genau für sich Passende wählen kann.

Bei den Fotodruckern unterscheidet man zwischen dem Tintenstrahldrucker oder jenen, die mit dem Thermosublimationsverfahren arbeiten. Die Thermo-Variante bietet dabei den Vorteil, dass das Papier UV-lichtbeständig bleibt und unanfälliger für Verschmutzungen ist. Ein weiteres Plus des Fotodruckers: Er ist mobil und bei vielen Gelegenheiten einsetzbar. Eine Vielzahl an Multifunktionsgeräten verfügt über die Foto-Funktion und liefert sehr gute Druckqualität. So können über einen Farbmonitor und Menütasten direkt am Gerät die Bilder vor dem Druck angeschaut und optimiert werden.

PC und Laptop nicht zwingend notwendig

Generell werden PC und Laptop dabei zunehmend überflüssig. Ob Fotodrucker oder Multifunktionsgerät – beide können über Einschübe von direkt gängigen Speicherkarten drucken. Zudem bieten viele Geräte USB-Anschlüsse oder drahtlose Bluetooth-Übertragung. Immer beliebter wird auch die ePrint-Funktion. Hierbei ist der Drucker mit dem Internet verbunden und verfügt über eine eigene E-Mail-Adresse. So kann der Nutzer von überall auf der Welt Bilder an die Adresse versenden – auch vom Tablet-PC aus oder direkt als E-Mail vom Smartphone. Das Gerät erkennt den Anhang und druckt ihn aus. Der HP Photosmart arbeitet so mit dem HP ePrint. Auch Apple-Nutzer haben die Möglichkeit zum Apple Air Print über iPhone und iPad und für Android-Geräte gibt es verschiedene Apps für den ePrint.

Für jeden Zweck das richtige Gerät

Bei den Drucker-Scanner-Kombigeräten mit Tintenstahldruck ist der Canon Pixma MG8250 (um die 293 Euro) Spitzenreiter und Testsieger bei Stiftung Warentest mit der Note Gut (1,8). Die Druckqualität und Handhabung ist sehr gut, zudem ist er fähig zum Airprint und Internetdruck. Wer nicht ganz so tief in den Geldbeutel greifen will, ist mit dem Canon Pixma MG3150 für 75 Euro gut beraten. Auch Geräte von HP bieten eine hohe Qualität sowie handliche Bedienung. Mit einer exzellenter Qualität setzt der der HP Officejet Pro 8600 Plus E All-In-One (ab 170 Euro) neue Maßstäbe unter den Tintendruckern. So arbeitet er stromsparend und mit günstigen Seitenpreisen schnell und effizient. Weitere Hersteller wie Epson (z.B. mit dem Epson BX635FWD) sowie der Kodak mit dem Office Hero 6.1 überzeugen durch niedrige Druckkosten. Lexmark bietet mit dem Prevail Pro 705 für rund 80 Euro ebenfalls ein günstiges und gutes Multifunktionsgerät.

Mädchen Ratgeber

Weitere Tipps für den Fotodruck Zuhause

Generell gilt: Keine Scheu vor der Technik! Selbst für Laien sind die Geräte kinderleicht zu bedienen. Seien Sie experimentierfreudig und probieren Sie verschiedene Einstellungen aus. So erzielen das auf Sie optimale zugeschnittene und individuelle Ergebnis. Eine Vielzahl an Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop, Paintshop, Photoline, Picasa oder Photodirector, (die im Internet zumeist kostenlos erhältlich sind) setzen der Kreativität kaum Grenzen und jeder kann aus seinen Bildern das Optimale herausholen oder entsprechend variieren. Gleiches gilt auch für das verwendete Fotopapier, das für das Endergebnis ebenfalls eine entscheidende Rolle spielt. Mit beschichteten Spezialpapieren können Sie brillante Ergebnisse erzielen ebenso wie es in professionellen Fotolaboren der Fall ist.

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Bildquelle: © Brigitte Herrmann – Fotolia.com

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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