Einrichtung eines Familienblogs: Tipps und Tricks für einen gelungenen Internetauftritt

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Das eigene Leben im Internet zu teilen wird immer selbstverständlicher. Neben Accounts auf den verschiedenen Plattformen der sozialen Netzwerke geschieht dies auch immer häufiger in Form von Blogs. Vor allem Familienblogs sind stark im Kommen.

Verwandte und Freunde auf dem Laufenden halten

Das eigene Leben zu dokumentieren hat eine lange Tradition. Hiervon zeugen Tagebücher, Fotoalben und Autobiographien. Allerdings werden Fotoalben meist nur selten hervor geholt. Die darin enthaltenen Bilder kommt entsprechend kaum jemand zu Gesicht. Und kaum jemand lädt noch, zu einem Diaabend mit seinen Urlaubsbildern ein, weil so gut wie jeder damit vor allem Langeweile assoziiert. Hier bietet ein Blog echte Vorteile, weil dieser nur von denen angesehen wird, die sich auch wirklich für Bilder und Neuigkeiten aus der Familie interessieren.

Allerdings werden Blogs nur dann frequentiert, wenn sich dort regelmäßig etwas Neues finden lässt. Deshalb ist vor dem Anlegen eines Familienblogs vor allem eine Frage wichtig: findet sich hierfür genug interessanter Inhalt und wird genug Zeit bleiben um diesen regelmäßig zu füllen, aktualisieren und pflegen?

Eine gute Hand bei der Themenauswahl

Gerade bei Familienblogs kommt es in entscheidender Weise darauf an, ein gutes Gefühl dafür zu entwickeln, welche Themen und Bilder in diesen Blog hinein gehören und welche nicht. Hier kann man sich an analogen Formen der Aufbereitung von Bildern und Informationen orientieren. Dinge, die man für sich selbst in ein Tagebuch schreibt gehören auch im Internet nicht an die Öffentlichkeit. Umgekehrt sind Fotoalben in der Regel zum Herzeigen gedacht. Ein Familienblog ist daher eher ein öffentlich gemachtes Fotoalbum als ein Tagebuch für die Allgemeinheit.

Beispiele von schönen Familenblogs:

http://kinderglueck-der-familienblog.de/

http://familiemotte.de/

Dies gilt umso mehr, als bei einem Familienblog auch die eigenen Kinder betroffen sind. Ob es diesen später noch recht ist, dass bestimmte Bilder von ihnen für jedermann sichtbar ins Netz gestellt wurden ist eine Frage, die Sie sich vor der Veröffentlichung stellen müssen. Privates sollte auch in Bezug auf Blogs privat bleiben. Für diejenigen, die es betrifft, gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, einfach ein Telefon in die Hand zu nehmen und sich direkt auszusprechen.

Video: VLOG – Unser Familien Alltag

Eine Frage der richtigen Technik

Neben den passenden und interessanten Inhalten kommt es aber auch darauf an, dass alles ansprechend präsentiert wird. Für Abwechslung sorgt etwa die Einbindung von Videos in den Blog. Mithilfe der farblichen Gestaltung und der Auswahl der Schrifttypen kann der Wiedererkennungswert eines Blogs deutlich erhöht werden. Um hier nicht allzu tief in die Technik einsteigen zu müssen und gleich loslegen zu können bietet sich die Nutzung professionell erstellter Vorlagen an wie sie etwa unter hosting.1und1.de zu finden sind. Vor allem aber lässt sich dort ein gut merkbarer Name für den neu zu erstellenden Familienblog finden und sichern. Denn auch eine gut lesbare Domain gehört zum positiven äußeren Erscheinungsbild eines gut gepflegten Blogs.

Mädchen Ratgeber
Wer in technischer Hinsicht von Anfang an Kompromisse macht, neigt in der Regel dazu, diese auch später bei den Inhalten zu machen. Deshalb sollte auch die Wahl der passenden Plattform für den Blog dem eigenen Ansprüchen in Sachen Qualität genügen.

Vielfalt ist die Mutter des Interresses

Der erste Tag im Kindergarten, der erste Schultag, ein Besuch im Freibad – viele Familienblogs sind stark auf die eigenen Kinder fokussiert. Sicherlich bilden diese einen wichtigen Teil des eigenen Lebens. Trotzdem sollten auch andere Aspekte des Familienlebens eine Rolle spielen. Denn Partner, Haustiere oder der Garten sind schließlich auch noch da und können entsprechend virtuell abgebildet werden.

Titelbild: © istock.com – Annasunny

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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