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Der erste Freund der Tochter – 7 Dinge, die Eltern auf keinen Fall tun sollten!

Kommt ein Kind ins Teenageralter, geht die Zeit der großen Rebellion los. Am Essen wird gemäkelt, das Zimmer wird nicht aufgeräumt und Augenverdrehen ist an der Tagesordnung. Meist fällt diese Zeit in der Entwicklung eines Kindes auch mit dem ersten ernsthaften Freund zusammen – dann sind die Eltern auf einmal nicht mehr nur gestresst vom Teenie, sondern auch besorgt.

Der erste Freund der Tochter – für Eltern ein Drahtseilakt

Der erste Freund, den die Tochter mit nach Hause bringt wird weder sie jemals vergessen, noch ihre Eltern. Vielleicht ist der „Typ“ nicht das, was Mama und Papa sich erhofft haben, vielleicht finden sie es auch noch zu früh, doch sie werden sich damit abfinden müssen. Cool reagieren, dem jungen Herren unvoreingenommen entgegentreten, und sich selbst in kritischen Situationen zurückzuhalten, ist aber gar nicht so einfach. Schließlich ist es ja der erste Freund und somit haben die Eltern keine Erfahrung, dafür aber viele Fragen und Befürchtungen. Die häufigsten Bedenken dabei sind:

  • Bedeutet der erste Freund auch das erste Mal?
  • Wie weit sollten Eltern zuschauen und ab wann eingreifen?
  • Wie baut man einen unkomplizierten Kontakt auf?
  • Wie verhält man sich, wenn es zu Problemen in der jungen Beziehung kommt?

Dabei ist es gar nicht so schwer sich richtig zu verhalten, man muss nur einmal an den eigenen ersten Freund oder die erste Freundin zurückdenken und sich daran erinnern, was einem an dem Verhalten der Eltern damals nicht gefallen hat.

Video: Jung Verliebt – Der erste Kuss Dokumentation

Gräbt man in der Vergangenheit, findet man einen Teil des Rätsels Lösung

Denn viele Dinge ändern sich zwar, aber, dass Teenager Mutter und Vater peinlich finden, bleibt wohl immer gleich. Daher heißt es erstens ruhig bleiben und zweitens Kommunikationsbereitschaft signalisieren. Die Tochter soll nicht das Gefühl haben, das so wichtige Thema „erster Freund“ nicht mit den Eltern besprechen zu können. Der Nachwuchs wird in Sachen erste Beziehung mindestens ebenso unsicher sein wie Mama und Papa und braucht einen sicheren Halt.

Der dritte Tipp, an den sich Eltern halten sollten, ist es, dem Kind aber dennoch kein Gespräch aufzuzwingen – denn:

nichts ist nerviger als bohrende Fragen zu Themen, die der Teenager nicht besprechen will.

Das entfernt die Tochter emotional von den Eltern und sie wird sich unter Druck gesetzt fühlen.

Der erste Freund der Tochter bedeutet auch, dass sie nahezu ihre gesamte Freizeit mit ihm verbringen möchte.

Als vierten Tipp kann den Eltern daher mit auf den Weg gegeben werden, tolerant zu sein und sich daran zu erinnern, dass man selbst auch einmal jung und verliebt war und lieber Zeit mit dem oder der Liebsten verbringen wollte statt mit den Eltern und Geschwistern.

Tipps zum ersten Treffen und zur ersten Trennung

Der erste Freund kommt zum Essen und endlich lernen die Eltern den jungen Mann kennen, mit dem die Tochter unendlich lange Telefonate führt und der ihre ganze Aufmerksamkeit beansprucht. Das ist eine komische Situation, ist das kleine Mädchen von einst mit einem Mal fast schon erwachsen. Damit das erste Zusammenkommen nicht zum Desaster wird, besteht der fünfte Tipp daraus, ihn willkommen zu heißen und das Treffen locker und nicht allzu lange zu gestalten.

Tipp sechs und sieben beziehen sich auf ein eventuelles Beziehungsende, welches gar nicht unwahrscheinlich ist, denn oft vergeht die junge Liebe so schnell wie sie gekommen ist. Dann heißt es für die Eltern trösten und Verständnis zeigen. Zieht sich die Tochter zurück und lebt ihren Kummer aus, ist das ein völlig normaler Vorgang. Jetzt müssen Mutter und Vater sensibel sein und sich Vorwürfe wie „Du wolltest ja nicht hören…“ sparen.

Der erste Freund – Tee trinken und abwarten

Das wichtigste für Eltern ist es, locker zu bleiben. Nicht gleich das Schlimmste anzunehmen und sich – auch wenn der erste Freund der Tochter nicht den eigenen Vorstellungen entspricht – zurückzuhalten.

Titelbild: © istock.com – andrija997

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Michaela Lieber :Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.