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Betreute Jugendfreizeiten in den Ferien – ist es das Richtige für mein Kind?

Die Ferienzeit ist für viele Eltern ein Problem. Etwa 12 Wochen haben die Schüler Ferien, ein normaler Arbeiter oder Angestellter bringt es auf höchstens die Hälfte der Zeit. Die Möglichkeiten für gemeinsame Familienunternehmungen sind also begrenzt. Wer während der Zeit die Kinder nicht durch die Großeltern betreuen will, der muss sich nach anderen Möglichkeiten umsehen. Viele Eltern nehmen das Angebot von Jugendfreizeiten an. Damit die Freizeit den Kindern Spaß macht, sollten die Eltern einige Punkte beachten.

Gemeinsame Erlebnisse in der Freizeit

Eine gut organisierte Jugendfreizeit ist eine gute Lösung, wenn es darum geht, die Kinder gut zu betreuen. Vor allem, wenn die Eltern zwei Kinder haben, ist das optimal. Oft fällt es schwer, für mehrere Kinder eine geeignete Freizeitgestaltung zu finden. Die Angebote an Jugendfreizeiten sind sehr umfangreich, so dass für (fast) jedes Kind eine passende Freizeitbeschäftigung zu finden ist. Manche Kinder interessieren sich mehr für das Klettern im Hochseilgarten und andere bevorzugen Ponyreiten. Die Eltern wissen, dass ihre Kinder gut versorgt sind und können getrost selbst ein paar ruhige Tage verleben.
Wichtig ist, dass die betreuenden Personen über pädagogische Erfahrung verfügen und auch die notwendige Qualifikation nachweisen können. Jugendfreizeit ist nicht gleich Jugendfreizeit. Je nach Angebot sind die Anforderungen an das Betreuungspersonal unterschiedlich. Wenn sich die Kinder zum Beispiel für mehrere Stunden oder Tage in einer abgelegenen Gegend aufhalten oder gar gefährlichere Touren mitmachen, dann muss auch eine ärztliche Versorgung griffbereit sein

Jugendfreizeiten nach Alter und Interesse auswählen

Obwohl Jugendfreizeiten für Kinder grundsätzlich positiv sind, eigenen sie sich nicht für alle Kinder. Für Jugendliche, die schnell Heimweh bekommen, kann die Zeit sehr lange sein. In diesem Fall sollten sich die Eltern für eine Jugendfreizeit entscheiden, bei denen die Kinder nicht längere Zeit aus dem Hause sind.
Die gewählte Jugendfreizeit muss zu den Kindern passen. Bei fast allen Angeboten ist ein Alter vermerkt. Daran sollten sich die Eltern orientieren. Viele Kinder werden gar nicht zugelassen, wenn Sie ein bestimmtes Alter nicht haben.
Ganz besonders wichtig sind die verschiedenen Interessen. Wenn sich ein Kind für ein Themenfeld nicht interessiert, macht es wenig Sinn, wenn die Eltern es für diese Jugendfreizeit anmelden.

Mein Kind möchte nicht von seinen Eltern weichen

Bei besonders ängstlichen Kindern ist eine Jugendfreizeit nicht unbedingt zu empfehlen. In diesem Fall ist es sinnvoll, wenn die Eltern auf Angebote zurückgreifen, die ganz in der Nähe stattfinden. So können sie innerhalb kurzer Zeit die Kinder abholen. Wenn Eltern die aufgeführten Punkte beachten, dann wird die Kinderfreizeit ein den Nachwuchs zu einem schönen Erlebnis.

Bei der Auswahl der passenden Jugendfreizeit sind Foren im Internet hilfreich. Häufig finden die Eltern Erfahrungsberichte ehemaliger Teilnehmer. Zwar ist es wichtig, die Meinungen auch mit einem kritischen Auge zu sehen, trotzdem bieten sie den Eltern wichtige Anhaltspunkte.

Vor- und Nachteile von Jugendfreizeiten

Jugendfreizeiten empfinden die meisten Kinder als eine willkommene Abwechslung. In der Tat gibt es einige Vorteile:

Dem gegenüber stehen auch einige Nachteile:

Jugendfreizeiten machen Spaß und entlasten die Eltern

Grundsätzlich sind Jugendfreizeiten eine gute Sache und sollten von den Eltern auch in Anspruch genommen werden. Allerdings ist es sinnvoll, wenn die Eltern das Angebot genau unter die Lupe nehmen. Auch wenn die Jugendfreizeit dem Alter und den Interessen des Kindes entspricht, ist ebenso wichtig, dass sich die Kinder wohl fühlen.

Bei besonders ängstlichen Kindern ist eine Jugendfreizeit nicht unbedingt zu empfehlen. In diesem Fall ist es sinnvoll, wenn die Eltern auf Angebote zurückgreifen, die ganz in der Nähe stattfinden. So können sie innerhalb kurzer Zeit die Kinder abholen. Wenn Eltern die aufgeführten Punkte beachten, dann wird die Kinderfreizeit ein den Nachwuchs zu einem schönen Erlebnis.
Titelbild: ©istock.com – mandygodbehear

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Michaela Lieber :Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.